Es ist 2018. Man sollte meinen, wir hätten die Geschlechterungleichheit mittlerweile überwunden. Und doch kämpfen wir noch immer hart für eine Welt, die Frauen und Männer gleich behandelt. Obwohl bereits einige Schritte nach vorn gemacht wurden, liegt noch ein langer Weg vor uns. Tatsächlich teilte das Weltwirtschaftsforum vor Kurzem sogar mit, dass die Gender-Gap größer wird.

Zum Internationalen Frauentag am 8.März wollen wir uns die Realität noch einmal genauer anschauen und zeigen, welchen Herausforderungen gerade weibliche Unternehmerinnen gegenüberstehen. Zu diesem Zweck haben wir die Unternehmerinnen unserer Community befragt, um mehr herauszufinden.

Wir wollen aber auch die anhaltenden Fortschritte feiern! So haben wir die Erfolgsstorys einiger toller Unternehmerinnen gesammelt, die wir hier in unserem Netzwerk und unserer Community haben. Sei dabei, wenn wir dir erfolgreichen Frauen von heute feiern und #Pressforprogress für eine neue Generation von Unternehmerinnen!

Wir haben sowohl Unternehmer als auch Unternehmerinnen befragt und das sind die Ergebnisse

Dieses Jahr haben wir in unserer zweiten jährlichen Umfrage an unsere Unternehmer-Community herausgefunden, dass Männer und Frauen ihr Unternehmen in vielen Gesichtspunkten auf die gleiche Art angehen. Trotzdem existiert die Gender-Gap für Frauen immer noch, wenn es nämlich darum geht, Kapital für ihr Unternehmen zu beschaffen. Unsere Umfrage an über 3.000 Unternehmerinnen und Unternehmern aus der ganzen Welt ergab, dass bei Männern die Wahrscheinlichkeit, mindestens $100.000 an Finanzierung zu beschaffen, beinahe doppelt so hoch ist wie bei Frauen.

Infografik Unternehmerinnen 2018_deutsch

Hier sind ein paar Erkenntnisse aus unserer Umfrage, die uns am meisten beeindruckt haben:

Die Finanzierungslücke zwischen den Geschlechtern besteht weiterhin

  • Die Wahrscheinlichkeit, mindestens $100.000 an Kapital aufzubringen, ist bei Männern beinahe doppelt so hoch wie bei Frauen: 28% der Männer sammelten $100.000 oder mehr, um ihr Unternehmen zu gründen, verglichen mit 15% der Frauen.
  • Obwohl die Gesamtzahl im Vergleich zu unserer Umfrage vom letzten Jahr gestiegen sind, in der die Zahlen jeweils 12% und 6% waren, ist die Lücke zwischen Männern und Frauen nicht kleiner geworden.

Von Frauen geführte Unternehmen tendieren dazu, kleiner zu sein und von zu Hause aus geführt zu werden

  • Männer haben DOPPELT so häufig mehr als zwei Angestellte (53% im Vergleich zu 32% der Frauen).
  • Frauen leiten ihr Unternehmen eher von zu Hause (68% zu 48%).

Die Beweggründe zur Gründung eines Unternehmens sind verschieden

  • Frauen nennen vermehrt „Leidenschaft oder Expertise auf einem Gebiet“ (35% der Frauen vs. 29% der Männer) oder Freiheit / flexible Zeiteinteilung.
  • Männer sagen eher, dass sie „schon immer Unternehmer sein wollten“.

Es gibt auch viele Gemeinsamkeiten

  • Sowohl Männer als auch Frauen gründen ihr Unternehmen in den selben Branchen.
  • Männer und Frauen haben die selben Schuldgefühle, wenn es um Zeit für ihr Unternehmen vs. Zeit mit ihrer Familie geht.
  • Männliche und weibliche Unternehmer neigen dazu, die selben Ängste zu nennen.

Die größte Ungleichheit allerdings ist die Finanzierungslücke zwischen Unternehmern und Unternehmerinnen. Wieso also erhalten Frauen weniger Kapital als Männer?

Ein Grund liegt in der Wortwahl, um männliche und weibliche Unternehmer hinter verschlossen Türen während wichtiger, entscheidender Venture-Capital-Meetings zu beschreiben. Man hat festgestellt, dass weiblichen Unternehmerinnen stereotypische Eigenschaften zugeschrieben werden („schwach“, „besorgt“, „zu vorsichtig“), die als das Gegenteil dessen angesehen werden, was für Unternehmer als wichtig gilt, während männliche Unternehmer von Stereotypen profitieren, die ihr unternehmerisches Potenzial untermauern („arrogant“, „aggressiv“, „sehr ehrgeizig“).

Männern und Frauen werden zudem unterschiedliche Fragen gestellt, wobei die Fragen für weibliche Unternehmerinnen sich um das Potenzial für Verluste drehen und Männer eher zu potenziellen Gewinnen befragt werden.

Welche Auswirkungen könnte das Schließen der Finanzierungslücke zwischen den Geschlechtern haben?

Was auch immer die Gründe sind, es ist klar, dass dies ein Bereich ist, in dem es nur ein Ziel geben kann: #PressforProgress. Denn die Lücke zu schließen könnte einen bedeutenden Effekt haben: Die britische Regierung berichtet, dass die Förderung weiblicher Unternehmerinnen der britischen Wirtschaft bis zu 180 Millionen Pfund (210 Millionen Euro) einbringen könnte.

Studien in den USA haben ebenfalls gezeigt, dass von Frauen geführte Unternehmen doppelt so gut performen wie von Männern geführte und dass von Frauen gegründete Unternehmen den Investoren 60% mehr Mehrwert bringen als solche, die von Männern gegründet wurden. Mehr weibliche Unternehmerinnen spielen auch eine wesentliche Rolle bei der Bekämpfung derGeschlechter-Einkommenslücke und der Finanzierungslücke, die wir zwischen Männern und Frauen sehen.

Unser Beitrag bei 99designs

the 99designs team
Unser CEO, Patrick Llewellyn, feiert den Meilenstein von $200 Millionen Designerauszahlung im 99designs Headquarter in Melbourne mit unserem Team.
Pam Webber and family
Pam Webber has an MBA from Harvard Business School, was a Director of Marketing at PayPal and founded her own business weeDECOR all before joining us in 2014 as CMO in Oakland.
999designs Berlin team leads
Eva Missling founded 12designer in 2009, which was acquired by 99designs in 2012, and has a team of all-female managers by her side in the 99designs Berlin office.

Hier bei 99designs tun wir unser Bestes, um gleiche Chancen für Frauen und Männer zu schaffen.

In unserer zehnjährigen Geschichte haben wir bei 99designs eine globale Kultur entwickelt, bei der Frauen aus der ganzen Welt ihre Zukunft unter gleichberechtigten Bedingungen entwickeln können. Das interne Team hat ein beinahe ausgeglichenes Frauen-Männer-Verhältnis und das zieht sich bis in die Vorstandsetage, wo Pam Webber einen fantastischen Job als Chief Marketing and Operations Officer macht. Wir haben Mütter auf jeder Unternehmensebene und unser europäisches Team in Berlin wird komplett von Frauen geführt. Und wir werden weiter daran arbeiten, um die Geschlechter ausgeglichen zu repräsentieren und zu integrieren. 

Und natürlich sehen wir uns dazu verpflichtet, weiblichen Unternehmerinnen eine Stimme zu geben und Männern und Frauen gleichermaßen zu helfen, die Unternehmen ihrer Zukunft aufzubauen, in denen es Chancengleichheit gibt.

Deshalb ist es uns wichtig, weiblichen Gründerinnen eine Stimme zu geben sowie weibliche und männliche Unternehmerinnen gleichermaßen zu unterstützen, einen erfolgreichen Weg in die Zukunft zu gehen – und auch wir sind hier, um zu helfen!

Ratschläge und Inspiration von unseren großartigen Unternehmerinnen

Frauen gründen und kreieren wunderbare Dinge; von Communitys für Frauen im Internet der Dinge und Wearable-Tech, sozialen Unternehmen, um weiblichen Flüchtlingen zu Arbeit zu verhelfen, Online-Versicherungs-Communitys bis hin zu Branding- und Designunternehmen. Es gibt so viel vielseitige Expertise und sie steuern ihre Unternehmen mit unglaublich scharfem Geschäftssinn. Sie haben Weitblick. Um genau zu sein, kennen wir jede Menge bei 99designs! Daher haben wir sie gebeten, ihre Geschichten zu erzählen.

Lies weiter für Ratschläge einiger unserer bemerkenswerten Unternehmerinnen, die ihre Geschichten erzählen und verraten, wie Geschäftsfrauen ihrer Meinung nach im Jahr 2018 größere Sprünge nach vorn machen können.

 

Jennifer Fitzgerald, Policygenius

Jennifer Fitzgerald
Jennifer Fitzgerald ist CEO und Mitgründerin von Policygenius.

Jennifer Fitzgerald leitet ein Unternehmen namens Policygenius, ein Online-Marktplatz, der Kunden hilft, nach Versicherungen zu suchen und diese abzuschließen.

„Als Geschäftsfrau bin ich am stolzesten darauf, ein Unternehmen von Grund an aufgebaut zu haben, das jetzt 130 talentierte und motivierte Menschen beschäftigt, die alle woanders arbeiten könnten, aber sich dafür entschieden haben, bei Policygenius zu arbeiten.“

„Wenn ich auf meine bisherige Karriere zurückblicke, muss ich über die Anfangszeit meines Unternehmens lachen, als es nur ich und mein Mitgründer waren und wir am Küchentisch saßen und versucht haben herauszufinden, wie man aus einer Idee ein Unternehmen aufbaut.“

Ratschläge in Echtzeit sind besser als jedes Wirtschaftsbuch, das du lesen kannst!
- @jenlfitzgerald, CEO and co-founder of @Policygenius

„Mein wichtigster Rat für Unternehmerinnen ist, jemanden zu finden, vorzugsweise mehrere Menschen, die den Weg, auf dem du dich befindest, bereits gegangen sind und dir 6-12 Monate voraus sind. Sie werden die besten und wichtigsten Ratschläge für die Herausforderungen haben, denen du heute gegenüberstehst. Ratschläge in Echtzeit sind besser, als jedes Wirtschaftsbuch, das du lesen kannst!“

Marcie Carson, MIXT Studio

Marcie Carson
Marcie Carson ist Gründerin und Kreativdirektorin von MIXT Studio.

Marcie Carson ist Gründerin und Kreativdirektorin von zwei Unternehmen. 1995 gründete sie eine Grafikdesign-Firma namens IE Design + Communications, die zu einer der führenden Agenturen der US-Westküste wurde und hunderte Preise für Kunden wie BMW, Mattel, Getty, UCLA und die Oscars sammelte. Marcie verließ das Unternehmen 2012, um eine Kollektion von Büromaterialien und Geschenkartikel namens MIXT Studio zu starten. MIXT-Produkte findet man in über 300 Geschäften in den USA.

„Ich muss lachen, dass ich hier gelandet bin. Ich nenne mich selbst scherzhaft „die Taschen-Frau“. Ich startete MIXT Studio als eine Kollektion von Grußkarten und Geschenkpapier, aber hatte eine Idee für eine wiederverwendbare Wein-Tasche. Um wiederverwendbar zu sein, durfte sie nicht aus Zellstoff sein. Ich entdeckte Tyvek (welches beim Bau an Wänden als Feuchtigkeitsschutz verwendet wird) und begann damit, es für Wein-Taschen zu verwenden. Die Leute haben sie geliebt! Sie wurden bei Whole Foods, The Container Store und Crate & Barrel verkauft. Da Tyvek wasserfest ist, kamen Anfragen für Strand- und Sporttaschen. Jetzt macht MIXT zu 90% Taschen und Beutel… aber ich liebe die Papiersachen immer noch.“

Du musst auf Enttäuschungen vorbereitet sein, aber vergiss dein Ego und stelle dich den Herausforderungen.
- Marcie Carson, founder and Creative Director of @MIXTStudio

„Ich habe zwei Ratschläge für Unternehmerinnen:

  1. Lege dir ein dickes Fell zu. Wenn du eine starke, erfolgreiche Frau bist, werden dich viele Leute als Zicke oder Draufgängerin bezeichnen, während ein Mann einfach „erfolgreich“ ist. Du musst auf Kritik und Enttäuschungen vorbereitet sein, aber vergiss dein Ego und stelle dich den Herausforderungen. Triff wohlüberlegte Entscheidungen, die dich auf Kurs halten. Und das führt mich zu meinem zweiten Ratschlag…
  2. Habe eine Vision davon, wie dein Leben aussehen soll. Ich glaube, weibliche Unternehmerinnen haben aus so vielen Gründen einen deutlichen Nachteil, besonders wenn sie eine Familie wollen. Arbeitende Mütter sind eine immer noch anhaltende Debatte, was sich jetzt aufgrund der Technik ändert, aber als ich meine Kinder bekam, war es sehr schwer, eine arbeitende Mutter zu sein. Ich verließ meine Agentur und gründete MIXT Studios, damit ich mehr Zeit mit meinen Kindern verbringen konnte. Ich änderte meine Karriere radikal, um aus meiner Vision Realität werden zu lassen – und es funktioniert!“

Marija Butkovic, Women of Wearables

Marija Butkovic
Marija Butkovic ist Gründerin und CEO von Women of Wearables. Photo credit: Kornelije Sajler.

Marika Butkovic leitet ein Unternehmen namens Women of Wearables, ein globales Unternehmen, das Frauen in Wearable-Tech, Fashion-Tech, Internet der Dinge, Health-Tech, VR und AR unterstützt und miteinander verbindet.

„Bevor ich mein Unternehmen gegründet habe, hatte ich Angst davor, meinen Job zu kündigen. Ich arbeitete als Firmenanwältin und hatte einen Abschluss in Rechtswissenschaften, daher war es beängstigend für mich, eine andere Karriere einzuschlagen und etwas vollkommen anderes zu machen. Aber ich entschied mich, es zu versuchen, und heute, vier Jahre nachdem ich in die Technik- und Marketingwelt kam, würde ich nicht mehr zurückgehen. Ich liebe das, was ich tue!“

„Das Hochstapler-Syndrom in einer männerdominierten Technikwelt zu bekämpfen war nicht einfach. Die Chancen stehen schlecht für dich, aber das war genau das, was mir Mut machte. Ich wusste, ich könnte jederzeit wieder als Anwältin arbeiten, aber ich wollt einfach mein eigenes Unternehmen und meine unternehmerische Freiheit.“

Viele Unternehmerinnen geben zu schnell auf. Es gibt keinen Erfolg über Nacht. Du musst hart arbeiten und hartnäckig sein bei dem, was du erreichen willst.
- @MarijaButkovic, founder and CEO of @Women_Wearables

„Mein wichtigster Rat, wenn du dieses Jahr als Unternehmerin Fortschritte machen willst, ist, an dich selbst zu glauben und bei der Sache zu bleiben. Viele Unternehmerinnen geben zu schnell auf. Es gibt keinen Erfolg über Nacht. Du musst hart arbeiten und hartnäckig sein bei dem, was du erreichen willst. Für uns bei Women of Wearables lag der Schlüssel zum Wachstum darin, tollen Content in Form von Blog-Posts und Interviews zu erzeugen und unser Partner-Netzwerk auszuweiten. Jetzt haben wir Niederlassungen in Europa, USA und Asien, in weniger als einem Jahr. Ich bin so stolz auf diese Errungenschaft!“

Mauria Finley, Allume

Mauria Finley
Mauria Finley ist Gründerin und CEO von Allume.

Mauria Finley führt ein Unternehmen namens Allume, ein persönlicher On-demand-Shopping-Service, der Frauen mit erfahrenen Stylisten zusammenbringt, die ihnen dabei helfen, Kleidung und Accessoires zu finden, die zu ihnen, ihrem Budget und ihrem Stil passen. Allumes persönliche Shopper sprechen direkt mit den Kundinnen und kaufen im Internet ein, um die perfekten Sachen zu finden. Die Kundinnen entscheiden, was sie bestellen, und die Preise werden niemals heraufgesetzt.

„Wenn ich auf meine Karriere zurückblicke, bin ich erstaunt, wie viel Glück ich hatte. Ich wuchs ziemlich arm auf, in einer kleinen Stadt. Mir war nicht einmal bewusst, dass jemand wie ich Informatik studieren, Produktmanagerin oder ihr eigenes Unternehmen gründen konnte. Ich schätze mich unglaublich glücklich, dass ich in Stanford gelandet bin, mit tollen Unternehmen arbeiten konnte und am wichtigsten, einen Job habe, der mir sehr viel Freude bereitet.“

Habe keine Angst, mutig zu sein. Die tägliche Umsetzung ist viel Arbeit und Detail, aber es ist so wichtig, eine große Vision davon zu zeichnen, wohin du willst – für dich, dein Team und deine Investoren.
- Mauria Finley, founder and CEO of @allumestyle

„Zuerst würde ich einen großen Markt wählen. Es ist unglaublich schwierig, ein bedeutungsvolles Unternehmen aufzubauen. Du wirst viel Arbeit zu erledigen haben, also such dir ein Problem aus. Zweitens, habe keine Angst, mutig zu sein. Die tägliche Umsetzung ist viel Arbeit und Detail, aber es ist so wichtig, eine große Vision davon zu zeichnen, wohin du willst – für dich, dein Team und deine Investoren. Ich glaube, Wachstum ist das Wichtigste, worauf du dich am Anfang deiner Karriere konzentrieren solltest. Der beste Weg zu wachsen ist, die wirklich harten Projekte anzugehen, Feedback zu bekommen, wie deine Arbeit funktioniert hat, und diesen Kreis beim nächsten harten Projekt zu wiederholen. Daher glaube ich, der beste Weg, die nächste Generation weiblicher Arbeiterinnen zu stärken, besteht darin, ihnen Projekte zu geben, die sie herausfordern.“

Sneh Jani, Bread and Roses

Bread & Roses ist ein soziales Unternehmen, das die soziale und finanzielle Ausgrenzung weiblicher Flüchtlinge in London als Folge von Arbeitslosigkeit angeht.

Sneh Jani
Sneh Jani ist Mitgründerin von Bread & Roses. Photo credit: Lily Bertrand-Webb.

„Liv und ich haben uns bei einer Organisation sozialer Innovatoren namens Year Here kennengelernt. Eines der Worte, dass sie geprägt haben, ist „Entreprelearning“ was im Grunde so viel bedeutet wie, dass man mit der Zeit dazu lernt. Das ist das, was wir getan haben. Wir haben viele Meetings mit Organisationen vereinbart, die mit weiblichen Flüchtlingen arbeiten, um ihre Arbeit besser zu verstehen und zu sehen, welchen Herausforderungen sie gegenüberstehen. Wir haben uns von einer Freundin zeigen lassen, wie Floristik funktioniert und dann eine großartige Floristin engagiert und ein Netzwerk von zuverlässigen Beratern aufgebaut, die uns auf dem Weg unterstützen!“

Mein bester Rat, um Frauen dabei zu helfen, 2018 voranzukommen? Setze auf dich selbst.
- @SnehJani, Co-founder of @breadandroses_

„Direkt am Anfang, als Liv und ich Bread & Roses gegründet haben, sind wir die ganze Zeit wie kopflose Hühner umhergerannt und haben unsere „Blumen verkloppt“, wie wir es liebevoll nennen. Es gab einen besonders kalten und trübseligen Abend in den ersten Monaten, wir waren durchnässt und haben es gerade so geschafft, die Blumengestecke zu schützen, während wir sie von der Bushaltestelle ins Restaurant brachten. Ich muss immer lachen, wenn ich daran denke – so führen wir Bread & Roses wirklich immer noch, mit reiner Hingabe und Sturheit!“

„Mein bester Rat, um Frauen dabei zu helfen, 2018 voranzukommen? Setze auf dich selbst.“

Meryl Draper, Quirk Creative

Meryl Draper
Meryl Draper ist CEO von Quirk Creative.

Meryl Draper leitet Quirk Creative, eine Werbeagentur, die sich auf Videokampagnen für Soziales, Digitales und TV spezialisiert hat.

Ich habe vor Kurzem gelesen, dass dein eigenes Unternehmen zu besitzen die ultimative Freiheit ist. Dem kann ich nur zustimmen.
- @MerylDraper, CEO of Quirk Creative

„Als Unternehmerin bin ich am stolzesten darauf, meine eigene Chefin zu sein. Ich habe vor Kurzem gelesen, dass dein eigenes Unternehmen zu besitzen die ultimative Freiheit ist. Dem kann ich nur zustimmen.“

„Mein wichtigster Ratschlag, wenn du dieses Jahr als Unternehmerin vorankommen willst, ist… mach es offiziell. Wenn du eine Idee im Kopf hast, lass dein Unternehmen einfach eintragen. Dein Unternehmen offiziell zu machen wird dir dabei helfen, deinen Traum ernst zu nehmen, und dich dazu bringen, dich Vollzeit damit zu beschäftigen.“

Sallee Poinsette-Nash, Unternehmerin mit vielen Leidenschaften

Sallee Poinsette-Nash
Sallee Poinsette-Nash ist Brand Strategist, Designerin und Speaker.

Sallee Poinsette-Nash ist eine Unternehmerin mit vielen Leidenschaften. Sie arbeitet als Brand Builder, Designerin und Speaker. Sie ist Mitveranstalterin einer wöchentlichen Show auf YouTube namens Awake Ones, welche das Ziel hat, Bewusstsein für unseren Planeten zu wecken, und ist gerade dabei, eine Awake Ones Academy aufzubauen. Daneben hat sie das Tall Guides Magazine gegründet, das am schnellsten wachsende Magazin für große Frauen, bei der Gemeinschaft im Mittelpunkt steht.

„Als Unternehmerin bin ich am stolzesten darauf, dass ich einen Welleneffekt erzeugen kann. Indem ich meinen Weg und meine Höhen und Tiefen geteilt habe, war ich in der Lage, einen unterstützenden Raum für Frauen aus aller Welt zu schaffen, die dasselbe zu tun. Ich habe nur die Plattform geschaffen, der Rest wird von der Gemeinschaft erledigt und das ist etwas, das mich immer wieder erstaunt.

MACH ETWAS. Hör auf, darüber zu reden, darüber nachzudenken, auf die perfekte Gelegenheit zu warten…
- Sallee Poinsette-Nash, @SalleeSpeaks, entrepreneur & founder of @TallGuides

„Mein bester Rat, wenn du dieses Jahr als Unternehmerin vorankommen willst, ist, MACH ETWAS. Hör auf, darüber zu reden, darüber nachzudenken, auf die perfekte Gelegenheit zu warten… Indem du nur einen kleinen Schritt machst, wirst du näher als jemals zuvor an dem sein, was auch immer du vorhas. Was ist das Schlimmste, was passieren kann?!“

Emily Casey, FEMNA

Emily Casey
Emily Casey, Mitgründerin von FEMNA.

Emily Casey ist Mitgründerin von FEMNA. Sie stellen natürliche Produkte für Frauen her, um ihnen während der Menstruation, dem PMS, bei Problemen mit der Fruchtbarkeit, Menopause und allem dazwischen zu helfen.

„Wenn ich an meine Karriere denke, muss ich an die absolut verrückten und total zusammenhangslosen Jobs denken, die ich in meinem Leben gemacht habe. Ich war DJ, habe bei einer Eigentumsverwaltung gearbeitet, war Französischlehrerin, habe Marketingkampagnen in Teheran geleitet und war Yogalehrerin.“

…betrachte jede Angst als Gelegenheit, dich gegen sie durchzusetzen, und du wirst immer stärker und stärker werden.
- Emily Casey, co-founder of FEMNA

„Mein einziger Rat, wenn du in irgendeinem Bereich in deinem Leben vorankommen willst, ist, die Ängste anzunehmen, die du hast, sich mit ihnen anzufreunden und sich gegen sie durchzusetzen. Stelle dich jeder Angst entgegen, betrachte jede Angst als Gelegenheit, dich gegen sie durchzusetzen, und du wirst immer stärker und stärker werden.“

Weiter nach vorn

Wir wollen all unseren Unternehmern und Unternehmerinnen danken, die an dieser Umfrage teilgenommen und dazu beigetragen haben, dieses wichtige Thema besser zu verstehen, und die weiterhin Teil einer Gemeinschaft sind, der wir voller Stolz entgegenkommen. Wir wollen zudem all unseren inspirierenden Unternehmerinnen dafür danken, dass sie ihre Geschichten und Expertise mit uns geteilt haben.

Wir hoffen, das Jahr 2018 wird Unternehmern und Unternehmerinnen auf der ganzen Welt Fortschritt bescheren, ganz besonders den Frauen. Wir sind hier, um die Mittel, Werkzeuge und Ratschläge bereitzustellen, die man als Unternehmer dazu braucht. Nun liegt es an dir. Gehe raus, gründe dein Unternehmen und lasse deinen Traum Wirklichkeit werden.

Fühlst du dich inspiriert? Trage die Botschaft weiter. Oder vielleicht hast du sogar die Chance, Freundinnen zu motivieren, sich aus der Komfortzone heraus zu bewegen und selbst zu gründen.