Ein gut geschriebenes Briefing weist Designern den Weg, um das ideale Logo-Design für dein Unternehmen zu entwerfen. Bevor du mit deinem Briefing beginnst, ist es wichtig, sowohl die zentralen Elemente eines Design-Briefings zu verstehen, als auch die Designsprache, um zu beschreiben, was du dir vorstellst. Dieser Guide zeigt dir, wie du ein Logo-Briefing schreibst, welches Designern ermöglicht, das perfekte Logo für dein Unternehmen zu gestalten.

Was ist ein Logo-Design Briefing?

Folder with paper clip
via allispossible.org.uk

Ein Logo-Design Briefing ist ein Dokument, welches einen Designer mit all den Informationen versorgt, die nötig sind, um ein Logo für dich zu gestalten. Es umreißt in der Regel grundlegende Informationen zum Unternehmen, dem gewünschten Designstil, dem Zeitplan des Projekts und dem Budget. Jede Fehlkommunikation bei diesen Punkten könnte zu Missverständnissen zwischen dir und dem Designer führen – und damit in einem Logo enden, das danebenliegt. Also, sorgen wir dafür, dass du darauf vorbereitet bist, ein wirklich gutes und vollständiges Briefing zu schreiben!

1. Stelle Informationen über dein Unternehmen zur Verfügung

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Während es einfach (und verlockend) ist, sich sofort in die visuellen Aspekte eines Logo-Design Briefings zu stürzen, ist es immer besser, mit dem Warum zu beginnen. In diesem Fall bedeutet das, Hintergrundinformationen zu dir und deinem Unternehmen zu liefern. Schließlich können Grafikdesigner mehr als einfach nur Computer bedienen: sie verstehen Menschen, Produkte, Branchen und wie man die passende Ästhetik für diese Aspekte auswählt.

Beschreibe dein Produkt, deine Zielgruppe und deine Branche

Gute Designer wissen, welche Designtechniken besonders gut für verschiedene Arten von Produkten, Zielgruppen und Branchen funktionieren, daher ist dies die ideale Gelegenheit, ins Detail zu gehen. Gib ihnen Informationen über die Materialien, die du für deine Produkte benutzt, deinen Herstellungsprozess, den Lifestyle deiner Kunden oder andere Wettbewerber in deiner Branche.  

Beschreibe deine Markenwerte

99designs Briefing-Prozess
99designs bietet eine Slider-Auswahl, um dir beim Logo-Design Briefing zu helfen.

Unterschiedliche Markenwerte erfordern auch verschiedene Designstile. Wenn du deine Markenwerte erklärst, kann es hilfreich sein, über die unterschiedlichen Spektren vin Werten nachzudenken, wie beispielsweise modern vs. altmodisch, spaßig vs. niveauvoll oder jugendlich vs. erwachsen. Designer können diese Werte mit Designelementen visuell wiedergeben. Schau dir zu Beispiel den großen Unterschied zwischen einem spaßigen und einem niveauvollen Logo an:

Fun logo
Fun logo for Mud & Bloom by thisisremedy
Sophisticated logo
Sophisticated logo for Masseria Partemio by DIX LIX MIX

Gib deinen Unternehmensnamen an

Während dies offensichtlich scheint, wird es doch oft übersehen. Sorge dafür, dass du genau angibst, wie er dargestellt werden soll: Sollen es Klein- oder Großbuchstaben sein? Gibt es Zwischenräume zwischen den Wörtern? Spielt es eine Rolle, ob alles in einer oder in mehreren Zeilen geschrieben wird?

Stelle den Slogan deines Unternehmens zur Verfügung (sofern notwendig)

In manchen Fällen werden Slogans in das Design eingebettet und können nicht so einfach aus dem Logo entfernt werden. Überlege daher sehr genau, ob du einen Slogan in deinem Logos haben möchtest. Oder, wenn du dir etwas Flexibleres wünschst, kannst du deinen Designer wissen lassen, dass sich der Slogan entfernen lassen muss. Denke daran, dass dies zu mehr Designdateien führen wird, die du im Auge behalten musst (und wahrscheinlich zu höheren Kosten, abhängig davon, für welchen Weg du dich entschieden hast, um dein Logo zu erstellen).

2. Kommuniziere deinen gewünschten Logostil

People discussing mood board
via foam

Entscheide dich für einen Logotypen

Wortmarke? Emblem? Ein abstraktes Logo? Wenn diese Dinge dir nichts sagen, schau dir unseren Artikel über die 7 Logotypen an. Deinen gewünschten Logotypen anzugeben, wird dir und deinem Designer während des Designprozesses jede Menge Zeit sparen. Wenn du dir nicht sicher bist, welches Format das richtige ist, schlage ein paar Formate vor, von denen du glaubst, dass sie funktionieren könnten. Dein Designer kann dir eventuell ein paar verschiedene Optionen zeigen.  

Designstil

Zusätzlich zum Logotyp kannst du auch den Stil erwähnen. Einige Beispiele von Logostilen sind Vintage, Flat, minimalistisch oder skeuomorphisch.

Farben

Gute Designer werden genau wissen, welche Farben die richtigen für dein Unternehmen sind. Trotzdem sind Farbvorschläge in einem Briefing sehr willkommen. Deine Vorschläge können so allgemein sein wie „Blau und Schwarz“. Für genauere Vorschläge kannst du Bilder mit einfließen lassen, welche Beispiele oder bestimmte Farbwerte enthalten, die du gerne hättest.  

Inspiration (z. B. Moodboard)

Ein Moodboard kann ein Ort für viele Dinge sein. Hier kannst du Fotos mit nuancierten Farbpaletten, Fotos von Logo-Anwendungen, wie du sie dir vorstellen könntest (auf Bierdeckeln, Holzschildern), Fotos mit Elementen anderer Logos, die du magst oder sogar ein vorhandenes Logo, das dein Unternehmen bereits hat und das du weiterentwickeln willst, einfügen.

3. Kläre Zeitplan und Budget

Zeitplan

Clock logo
Clock Logo von Ridhogillang

Der Designprozess ist genau das: ein Prozess. Während das Erstellen eines Logo-Designs unerwartet in ein paar Stunden passieren kann, erfordert es doch oftmals eine Reihe von Experimenten auf Seiten des Designers. Aus diesem Grund ist die Chance, ein erstaunliches Design zu bekommen größer, wenn du deinem Designer mehr Zeit gibst.

Obwohl Designer kein Problem damit haben, dringende Aufträge anzunehmen, solltest du doch alles daran setzen, vorauszuplanen und den Designprozess zu beginnen, lange bevor dein Unternehmen an den Start geht. Gib deinem Designer einen Zeitrahmen, der Überarbeitungen zulässt. Auf 99designs dauert es in der Regel 1 bis 2 Wochen, um ein Logo zu bekommen, aber es kann länger sein, wenn du mit einem Freelancer oder einer Agentur zusammenarbeitest. Am besten planst du 2 – 4 Wochen ein (oder bist bereit, mehr zu zahlen, wenn es schneller gehen muss!)

Budget

Es kann unangenehm sein, über Geld zu reden, aber es ist notwendig, wenn du ein Budget hast und dich daran halten musst! Stelle klar, ob der Designer pro Projekt oder pro Stunde abrechnet. Wenn er pro Projekt arbeitet, kläre genau, wie viele Versionen und Überarbeitungen des Logos du bekommst. Wenn er pro Stunde abrechnet, frage ihn, wie lang dein Projekt voraussichtlich dauern wird.

In den meisten Fällen stimmt der Satz „Qualität hat ihren Preis“, wenn es um Logo-Design geht. Obwohl du Glück haben kannst mit einem Designer, der noch nicht lange dabei ist, wirst du ein verlässliches Ergebnis erhalten, wenn du einem erfahrenen Designer einen fairen Preis für seine Zeit bezahlst. Wenn du unsicher bist, wie viel du für ein Logo bezahlen solltest, wirf einen Blick auf unseren Artikel zum Thema Logokosten. Zusätzlich kannst du anrufen oder herumfragen, um etwas über Preise zu erfahren.

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