Die einflussreichsten Bewegungen wurden nicht von multinationalen Konzernen gesteuert. Die größten Anführer waren nicht Milliardäre, die sich ihre Armeen zusammengekauft haben. Meistens ist es eine kleine Gruppe hoffnungsvoller Menschen, die zu einer großen Gruppe mit Einfluss wurde. Und wenn du Beweise dafür willst, musst du 2020 nur aus dem Fenster schauen.

Mehr als jemals zuvor stehen Graswurzelbewegungen hinter gemeinnützigen Organisationen, Spendensammlern und Community Leadern – nicht zu vergessen kleine Unternehmen – und kämpfen gegen uralte Institutionen und riesige Unternehmen… und sie gewinnen! Dank moderner Kommunikationsmittel können sich die stimmlosen zusammentun, wie es nie zuvor in der Geschichte möglich war. Wo früher eine Organisation vielleicht zu klein war, um einen Unterschied auszumachen, sind diese kleinen Gruppen heutzutage groß genug.

Illustration von Menschen, die ein Megaphon in Richtung einer Gruppe von Menschen heben
Illustration von spoon lancer

Aber niemand hat gesagt es wird einfach. Kleine Teams müssen alles, was sie tun, optimieren und den letzten Tropfen Effizienz herausquetschen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Nichtsdestotrotz ist die Frage, wie ein fünfköpfiges Team es mit einer Armee von Hunderten aufnehmen kann? Wen könnte man besser fragen als NationBuilder, die Software für digitale Organisation und gesellschaftliches Engagement für gemeinnützige Organisationen, Kampagnen und Marken auf der ganzen Welt bereitstellt.

Egal ob es sich um Hilfsmaßnahmen gegen Corona handelt, ein Protest oder Boykott organisiert werden soll, man sich als Präsidentschaftskandidat bewirbt oder einfach nur ein Startup gründen will – diese 3 Tipps werden selbst den kleinsten Teams helfen, etwas zu bewirken – und zwar schnell.

Sprich deine Community an

Aktivismus ist… aktiv. Die meisten E-Mail-Adressen und Abonnenten zu haben wird die Welt nicht verändern, wenn diese nur herumliegen, und doch kann nur eine handelnde Person einen Unterschied ausmachen. Deshalb ist es wichtig, deine Community anzusprechen und sie zum Handeln zu bewegen, selbst wenn diese Handlung nur eine kurze Unterhaltung oder ein Update ist.

Heutzutage finden die meisten dieser Handlungen online statt, inklusive der Planung von Demonstrationen und Kundgebungen. Der Schwerpunkt der Gruppe spielt keine Rolle, die meisten organisatorischen Sachen drehen sich um Social Media, Foren, E-Mails oder Onlinespenden.

Digitale Reichweite eignet sich nicht nur für Akquirierung neuer Mitglieder; sie ist auch ebenso wirkungsvoll, um Communitys zu stärken und Vertrauen aufzubauen. Als Dank für eine Anmeldung eine E-Mail zu verschicken oder zu fragen, wie sich die Organisation verbessern kann, sind gute Wege, um den Menschen ein Gefühl von Zugehörigkeit zu geben – und das funktioniert genauso gut für Unternehmen mit der Hoffnung, das Vertrauen der Kunden zu stärken und weitere Käufe anzukurbeln.

Screenshot von LivableStreets website
via Livable Streets

Deine Website ist ebenfalls ein guter Ausgangspunkt für deine Community. Frag einfach mal die LivableStreets Alliance, wer eine Erhöhung des Budgets der öffentlichen Verkehrsmittel in Boston um 5 Millionen US-Dollar erreicht hat. LivableStreets hat clevererweise drei Webseiten entwickelt – eine für jede Initiative, die sie unterstützen. Indem sie ihre Initiativen aufgeteilt haben, konnte LivableStreets seine digitalen Kampagnen besser ausrichten und sich auf die jeweiligen Ziele konzentrieren, statt sich mit allen drei gleichzeitig auf dieselbe Weise an dieselben Leute zu wenden.

Gib deinen Unterstützern Verantwortung

Wie wir oben bereits kurz erwähnt haben, muss sich in kleinen Gruppen jeder ein bisschen mehr Mühe geben. Das bedeutet mehrere Funktionen auszuüben, um sicherzustellen, dass alles rund läuft. Und das gilt genauso für Unterstützer wie auch für Angestellte und Stakeholder.

Doch die Begeisterung der Unterstützer ist ein Vorteil, den kleine Gruppen gegenüber großen haben. Durch die Mobilisierung deiner Community werden die Helfer nicht nur effizient eingesetzt, sondern den Menschen wird auch die Chance gegeben, sich an etwas zu beteiligen, das ihnen am Herzen liegt.

Foto von The 100 Debates on the Environment
via 100 Debates on the Environment

Schau dir nur mal an, was die kanadische Umweltorganisation GreenPAC mit ihrer Kampagne 100 Debates on the Environment gemacht hat, die den Zweck hatte, Wähler darüber aufzuklären, welche Haltung die Kandidaten zum Klimawandel haben. 2019 haben über 100 Freiwillige zusammengearbeitet, um 104 Debatten mit über 350 Kandidaten anzuregen und zu leiten, an denen mehr als 15.000 Bürger teilnahmen.

Wie war das möglich? GreenPAC nahm sich die Zeit, ihre Freiwilligen mithilfe digitaler Medien, Anrufen und Videos zu schulen, um sie auf die neuen Aufgaben vorzubereiten, die ihnen anvertraut wurden. Gewöhnliche Menschen darin zu bestärken, große Veränderungen zu schaffen, die niemand allein schafft… ist das nicht das Herz jeder Graswurzelbewegung?

Setze auf Infrastruktur

Kleine Gruppen mögen der Antrieb für Veränderung sein, aber früher oder später müssen sie zu großen Gruppen werden, wenn ihre Anforderungen wachsen. Und während so ziemlich jeder eine neue Gruppe oder Organisation gründen kann, verfügt nicht jeder über das Wissen, die Geduld oder einfach die Motivation, um aus dieser Gruppe eine Gruppe wachsen zu lassen, die groß genug ist, etwas zu verändern.

Zum Glück hängt das Wachstum vieler Gruppen mit Infrastruktur zusammen – wie die Gruppe organisiert ist, wie sie sich präsentiert und wie sie an andere herantritt. Ergreift deine Website beispielsweise die Initiative, um Besucher dazu zu bringen, sich anzumelden? Oder bietest du einfach ein Formular und erwartest, dass der Nutzer sich von sich aus anmeldet?

Screenshot AnimalVictory.org
via Animal Victory

Design, Nutzerfreundlichkeit und Präsentation tragen viel dazu bei, deine Conversions zu steigern. Talentierte Designer können die Aufmerksamkeit auf bestimmte Calls-to-Action lenken oder dafür sorgen, dass bestimmte Punkte vorrangig wahrgenommen werden. Wenn man sie klug einsetzt, können sie einen visuellen Fluss dessen erzeugen, was Besucher sehen werden, wenn sie auf die Seite gehen, und sie dezent in Richtung eines Buttons führen, der zum Anmelden, Abonnieren oder Spenden auffordert.

Ein weiterer Aspekt der Infrastruktur besteht darin, deine Unterstützer zu kennen, damit du ihre Fähigkeiten bestmöglich nutzen kannst. Frag einfach mal Janelle Babington und Penny Eims von Animal Victory, wer in nur sechs Monaten über 150.000 Unterschriften gesammelt hat, um ihre Petition für Tierrechte zu unterstützen. Ihr Geheimnis lag darin, darauf zu achten, wie jeder einzelne Unterstützer mit der Gruppe interagiert hat, und ihre Talente dann dort zu nutzen, wo sie am meisten gebraucht wurden.

Stärke die Bewegung, um die Menschen zu stärken

Kleine Gruppen und Unternehmen haben es schwer. Ihr Erfolg hängt weniger von Zahlen oder Publicity ab, sondern vielmehr von der Stärke der Bewegung selbst. Sind sie organisiert? Werden die Unterstützer in vollem Maße eingesetzt? Ziehen alle am selben Strang oder macht jeder sein eigenes Ding?

Um kleinen Gruppen und Organisationen zu helfen, ermöglicht NationBuilder es dir, mühelos eine Webpräsenz zu erstellen, Petitionen zu entwerfen, E-Mails und SMS zu planen, damit diese zur richtigen Zeit verschickt werden, Sign-up-Seiten zu erstellen, Zahlungen sicher abzuwickeln und mehr.

Bist du eine gemeinnützige Organisation, die gegen COVID-19 kämpft? NationBuilder bietet seine Software und Dienste in dieser Zeit völlig kostenfrei an. Klicke hier, um mehr zu erfahren.