Wann ist der richtige Zeitpunkt, ein Firmenlogo zu erstellen?

Ihr habt die Geschäftsidee eures Lebens gefunden und wollt endlich euer eigenes Business starten? Oder seid ihr vielleicht schon mittendrin im Gründungsprozess und an dem Punkt angelangt, wo ihr merkt, euer Unternehmen braucht ein Gesicht? Dann wird es Zeit, ein individuelles Logo zu erstellen, das euer Unternehmen trefflich und einzigartig repräsentiert. Denn nur mit einem eingängigen visuellen Auftritt als Teil einer umfassenden Brandingstrategie wird sich euer Unternehmen auf dem Markt etablieren und in den Köpfen und Herzen eurer Zielgruppe verankern können.

Firmenlogo erstellen

Design von DORARPOL(TM) für bullicoot

Die Vorbereitung

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Wer darüber nachdenkt, sein eigenes, unverwechselbares Firmenlogo zu erstellen, um dem Unternehmen damit endlich einen bestechenden Look zu verpassen, denkt sicher zuerst an den kreativen Gestaltungsprozess zusammen mit einem qualifizierten Designer. Aber langsam! Bevor es an die kreative Arbeit geht, um euer eigenes Firmenlogo zu erstellen, bedarf es einiger Vorbereitung. Es gibt allerhand zu recherchieren und analysieren, aber keine Sorge. Viele der zu erhebenden Daten sind euch bereits sehr vertraut und brauchen lediglich ein wenig mehr Aufmerksamkeit und Struktur.

Markenkern

In aller erster Linie wollt ihr ein Firmenlogo erstellen, um das wahre Gesicht eures Unternehmens widerzuspiegeln und Interessenten anzuziehen. Wer aber seid ihr überhaupt? Findet heraus, auf welchen Werten eure Marke basiert. Welche Philosophie lebt ihr? Welche Visionen schweben euch vor? Was sind eure Stärken und auf welche wollt ihr die Aufmerksamkeit besonders lenken? Um die Persönlichkeit eurer Marke zu erforschen, hilft es, sie sich als Person vorzustellen. Wie verbringt die Person ihren Alltag? Was macht sie liebenswert und welche Prinzipien verfolgt sie? Denkt auch an das Produkt bzw. den Service, den ihr anbietet. Welches Bedürfnis wird dadurch gestillt und wie hilft es dem Konsumenten?

Zielgruppe

Ihr und euer neuer Look sollen nicht euren Eltern, sondern eurer Zielgruppe gefallen. Dazu ist es von großem Wert, so viel wie möglich über die potentielle Zielgruppe herauszufinden. Wen wollt ihr erreichen? In welcher Gruppe Menschen ist das Bedürfnis, welches ihr zu befriedigen versprecht, am meisten verbreitet? Wie definiert sich die Zielgruppe demografisch? Wo treibt sie sich herum? Online? Offline? Welche Interessen hat sie und welche Vorlieben? Was kann sie überhaupt nicht ausstehen?

Konkurrenz

Ihr seid ein Gärtnereiunternehmen und möchtet auch als solches erkannt werden. Allerdings möchtet ihr trotz erkennbarer Branchenzugehörigkeit nicht in der Masse untergehen. Schaut euch also in den Reihen der Konkurrenz um. Wie zeigen sich andere Unternehmen eurer Branche? Was haben ihre Firmenlogos und visuellen Auftritte gemeinsam, was unterscheidet sie? Findet eine Lücke und zeigt, dass ihr einzigartig seid, jedoch ohne an Authentizität zu verlieren.

logodesigns fotografie

Logo-Designs aus der Fotografiebranche von unserer Community

Die Übersetzung & das Briefing

Nun gilt es, die analysierten Daten visuell in ein Logo-Design umzusetzen. Dies ist in erster Linie die Aufgabe eines Grafikdesigners, denn dieser weiß genau, welche Gestaltungselemente ihm zur Verfügung stehen, welche Wirkung diese haben und welche Botschaft sie vermitteln. Eure Aufgabe bleibt es, ein genaues Briefing für den Designer zu erstellen, damit dieser weiß, welche Daten es kreativ zu übersetzen gilt, um ein passendes Firmenlogo zu erstellen. Teilt dem Designer eurer Wahl so viel Informationen wie nur möglich mit. So kann er sich ein genaues Bild von eurer Marke und euren Visionen machen.

Logo-Art

Welche Logo-Art ist die richtige für euer Unternehmen? Seid ihr eher verspielt und geheimnisvoll oder klar und pragmatisch? Lässt sich ein passendes Symbol entwerfen, das auf den ersten Blick zeigt, wer ihr seid? Oder ist es eher ein starkes Wort in prägnanter, charismatischer Typografie, das für euch steht? Ob ihr eher eine Wortmarke, Bildmarke, Zeichenmarke oder eine Kombination daraus seid, wird sich zeigen, wenn der Designer die von euch zur Verfügung gestellten Informationen auswertet und visuell in eine Logo transformiert. Probiert verschiedene Möglichkeiten aus und seht, wie diese auf euch wirken.

Farbe

Der Farbe kommt im Logo und Corporate Design eine besondere Bedeutung zu. Der Farbpsychologie folgend lösen Farben beim Betrachter gewisse Assoziationen und Emotionen aus. Diese gilt es geschickt zu nutzen! In unserem kleinen Farbenquiz könnt ihr spielerisch herausfinden, welche die perfekte Farbe für euer Unternehmen ist. Ansonsten überlasst die Farbwahl dem Designer und testet dann, wie diese auf eure Probanden wirkt. Beachtet zudem, dass die Wirkung von Farben nie komplett unabhängig vom persönlichen und kulturellen Hintergrund des Betrachters bestimmt werden kann. Sucht die Farbe für euer Firmenlogo heraus, die in ihrer Bedeutung der Persönlichkeit eurer Marke am nächsten kommt.

logo farben

Design von Shorttox

Formen

Beim Thema Formen geht es vor allem um die unterschiedliche Wirkung und Bedeutung der im Logo verwendeten Formen wie Kreise, Dreiecke oder Linien. Ob die Formen eher rund oder eckig, eher sauber angeordnet oder chaotisch, abstrakt arrangiert sind, hängt ebenfalls wieder von der anvisierten Markenbotschaft ab. Auch Figuren können eine Marke als Maskottchen nachhaltig prägen.

Trends

Logo-Trends sind ein beliebtes, aber auch heikles Thema. Jeder möchte mit seinem frisch gegründeten Unternehmen up-to-date sein. Dazu jedoch auf jeden Trend aufzuspringen, kann schnell in die Hose gehen. Welcher Trend zu eurer Marke und folglich zu eurem Firmenlogo passt, überlasst am besten dem Designer. Er weiß in der Regel genau, welche Trends Bestand haben und welche lediglich Eintagsfliegen sind. Schließlich wollt ihr nicht in zwei Jahren altmodisch wirken und die ganze Prozedur von neuem beginnen. Auch hier sind Authentizität und Beständigkeit Trumpf.

Die Kreation

Mit der Kreation des Logos beginnt der wirklich spannende Teil des Projektes. Zunächst schaut euch nach einem passenden Grafikdesigner um. Falls euer Netzwerk noch keinen Grafiker des Vertrauens aufweist, nutzt Crowdsourcing-Plattformen. Hier steht euch ein weltweiter Pool an Designern bereit, unter denen sicher einige sind, die euren Vorstellungen gerecht werden. Ganz besonders beim Erstellen des Firmenlogos, wenn also der Kreativität noch keinerlei Grenzen gesetzt sind, lohnt es sich, mehrere verschiedene Grafiker zum gleichen Briefing arbeiten zu lassen. So lassen sich ganz verschiedene Ansätze betrachten und evaluieren. Selektiert eure Lieblingsentwürfe und arbeitet an diesen, bis ihr voll und ganz mit eurem Firmenlogo zufrieden seid.

Die Fortsetzung

Wer es geschafft hat, erfolgreich ein Firmenlogo zu erstellen, hat bereits sehr viel erreicht. Du bist dem grundlegenden Corporate Design deines Unternehmens bereits sehr nahe und dieses will nun auf weitere Kommunikationsmaßnahmen übertragen und verbreitet werden. Einheitlichkeit und Konsistenz sind hier die Schlagwörter, schließlich soll sich das frisch erstellte Firmenlogo etablieren und in den Köpfen der Betrachter verankern. Dazu muss es verwendet werden.

Style Guide

Die Definition und richtige Nutzung des Logos und aller weiteren Corporate Design Elemente eures Unternehmens haltet ihr am besten in einem visuellen Style Guide fest. Dieser umfasst kurz, prägnant und verständlich alle Regeln, die Mitarbeiter und Kreative beachten müssen, um ein einheitliches Erscheinungsbild deines Unternehmens zu gewährleisten. Welche exakten Farbcodes sind zu verwenden, damit dein Rot auch das Rot bleibt, was du gewählt hast? Welche Schriftart verwendest du und wie ist diese wann einzusetzen? Der Style Guide hilft dabei, deinen Look auf alle Bereiche der Kommunikation zu übertragen und somit die Durchschlagkraft deines Corporate Designs zu intensivieren.

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Visitenkarten & Co

Nun gilt es, herauszufinden, welche Marketingmaterialien für dich und dein Unternehmen am wichtigsten sind. Wo liegen deine Kommunikationsschwerpunkte und wo triffst du deine Zielgruppe? Welche Marketingkanäle sind für deine Kampagnen am besten geeignet und wie bedienst du sie? Zumeist bildet sich dabei ein Mix aus Online- und Offline-Tools ab. Grundlegende Tools, wie etwa die eigene Website, Visitenkarten oder Briefpapier gehören in das Portfolio einer jeden Marke. Dieses sollte dann mit wachsendem Aktionsradius und Budget je nach Bedürfnis beliebig erweitert werden. Wenn das Grunddesign einmal steht, hält sich die kreative Herausforderung im Rahmen und der Designprozess wird zu einem echten Vergnügen.

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Design von Agi Amri für LiquidG3

Zusammenfassung

Dein eigenes Firmenlogo zu erstellen, ist von großer Bedeutung für eine kontrollierte Wahrnehmung deiner Marke in deiner Zielgruppe. Eine intensive Recherche bildet die Grundlage eines erfolgreichen Briefings an deinen Designer, um den kreativen Prozess in Gang zu setzen. Wenn ihr gemeinsam das Logo finalisiert habt, ist viel geschafft. Ab dann sind Einheitlichkeit und Stringenz angesagt. Bleibe deinem Corporate Design treu und nutze dein Firmenlog so, dass es optimal und harmonisch mit anderen Gestaltungsmitteln zum Einsatz kommt.

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