Man kann mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass heutzutage beinahe jeder das Internet zum Einkaufen nutzt. Während wir uns in einer Ära befinden, in der Onlineshopping weit wichtiger ist als jemals zuvor, hast du vielleicht schon selbst darüber nachgedacht, deinen eigenen E-Commerce-Shop zu gründen. Aber wie genau gründest du eigentlich ein E-Commerce-Unternehmen?

Keine Sorge, falls du dir nicht sicher bist, wo du anfangen sollst. Wir haben eine tolle Checklist zusammengestellt, die dir die wichtigsten Elemente zeigt, die es für die Gründung eines E-Commerce-Unternehmens braucht. Diese wertvolle Liste enthält Dinge wie die Erstellung einer Homepage, Feinabstimmung deines Brandings, Marketing und mehr.

Schritt 1: Entscheide dich für die richtigen Produkte

modernes und helles E-Commerce-Website-Design für Saftmarke
Wähle ein Produkt, das deine Kunden lieben werden. Webdesign von Iconic Graphics

Wo fängst du nun also an? Nun, zuerst musst du herausfinden, welches Produkt du verkaufen willst, und dann mit der Produktauswahl beginnen. Wähle Produkte, die dich inspirieren, denn die Wahrscheinlich ist groß, dass jemand da draußen sie genauso lieben wird wie du. Überlege dir, wer dein idealer Kunde sein könnte, und finde ein Bedürfnis in deinem Markt.

Es ist auch eine gute Idee, sich eine gewisse Nische herauszusuchen, statt einfach ein paar wahllose Dinge zusammenzustellen, wie Hundespielzeuge und Weingläser, es sei denn, ein gemeinsames Thema verbindet sie. Dies ist eine ziemlich schwerwiegende Entscheidung und ein wenig mehr als wir in einem einzigen Artikel besprechen können, aber der Kernpunkt bleibt derselbe. Wähle Dinge, für die du eine Leidenschaft hast und die du mit anderen teilen möchtest.

Schritt 2: Wähle eine E-Commerce-Plattform

Als Nächstes musst du dich für eine E-Commerce-Plattform entscheiden, auf der du deine Website betreibst. Es gibt unzählige Plattformen und jede hat ihre eigenen Vorteile.

Illustration von Menschen, die vor einer Website feiern
Die richtige E-Commerce-Plattform hilft dir, erfolgreich zu sein. Illustration von spoon lancer

Uns persönlich gefällt Shopify, da es eine der günstigsten Plattformen für den Anfang ist und viele Möglichkeiten zur Personalisierung bietet. Aber es stehen viele E-Commerce-Plattformen zur Wahl, also entscheide dich für eine, die am besten zu deinen Bedürfnissen passt.

Nachdem du dich für ein Produkt entschieden und deine E-Commerce-Plattform gewählt hast, kommt der schwierige Teil, nämlich die Erstellung deiner Website, dann Vertrieb und Marketing.

Schritt 3: Erstelle eine verlockende und einprägsame Homepage

Wenn jemand zum ersten Mal deinen Onlineshop besucht, musst du seine Aufmerksamkeit erregen und dafür sorgen, dass er nicht nach ein paar Sekunden wieder verschwindet. Du möchtest ihnen etwas bieten, das gut aussieht und die richtigen Farben und ein wiedererkennbares Logo enthält. Belies dich ein wenig, wie man Farben im Marketing nutzt und wie bestimmte Farbtöne bestimmte emotionale Reaktionen auslösen.

lustiges, modernes und pastellfarbenes Webdesign für Nagellack-Marke
Eine verlockende Website bringt die Leute dazu, bei dir kaufen zu wollen. Webdesign von JPSDesign

Du musst auch entscheiden, welche Produkte du auf deiner Seite präsentierst. Wähle eine Handvoll Produkte und lasse professionelle Fotos von ihnen machen, die du auf der Homepage verwendest. Das ist sehr wichtig, da schlechte Fotos einer der Gründe ist, weshalb viele Käufer woanders kaufen.

Außerdem muss deine Seite für Mobilgeräte angepasst sein. Wenn du eine gute E-Commerce-Plattform nutzt, wird dein Shop automatisch gut auf Smartphones und Tablets funktionieren, aber gehe lieber auf Nummer sicher, indem du sie auf verschiedenen Geräten testest.

Schau dir den folgenden Artikel an, um mehr Tipps zu tollem E-Commerce-Design zu erhalten.

Schritt 4: Definiere dein Branding und den Look deiner Website

Als Nächstes musst du dir Gedanken über dein visuelles Branding machen.

klassisches Logo und Webdesign für den Food-Abonnement-Box-Service
Kreiere einen einheitlichen Look für deine Marke. Logo- und Webdesign von DSKY

Durch deine E-Commerce-Marke werden Käufer dein E-Commerce-Unternehmen auf verschiedenen Kanälen wiedererkennen. Dazu gehören Webdesign, Logodesign, Social-Media-Plattformen, Produktverpackung und vieles mehr. Wähle Farben, die zu deiner Botschaft passen, und Schriftarten, die Aufmerksamkeit erregen und dennoch gut zu lesen sind.

Darüber hinaus ist es wichtig, dass der Look deiner Website deinem Zielmarkt entspricht. Leuchtende Farben passen vielleicht eher nicht zu einer Beauty-Marke für ältere Frauen, aber eignen sich gut für Kinderspielzeug. Überlege dir gut, wie du dein E-Commerce-Unternehmen präsentieren willst.

Schau dir auch die technische Seite an. Navigationsmenüs an der richtigen Stelle und ein positives Nutzererlebnis sind wichtig, wenn du möchtest, dass deine Kunden wiederkommen. Achte auch auf die richtige Verlinkung, kaputte Links und andere technische Aspekte, die Käufer frustrieren könnten.

Schau dir diesen kompletten Guide zu E-Commerce-Branding an, um mehr zu erfahren.

Schritt 5: Erstelle deine Produktseiten

Der nächste Schritt besteht darin, deine Produktseiten zu erstellen. Dies ist essenziell, um einen Kunden dazu zu bringen, den begehrten Kauf zu tätigen.

Webdesign für E-Commerce-Shop
Präsentiere deine Produkte im besten Licht. Webdesign von Anutik

Du musst verschiedene Details beifügen, beispielsweise Alleinstellungsmerkmale, Produktinformationen und -eigenschaften, Produktbeschreibungen und mehr. Produktfotos und verschiedene Farben. Stile und Stückzahlen zu sehen ist ebenfalls wichtig.

Vergiss nicht, dass deine Produktseiten die letzte Chance sind, einem Käufer dein Produkt zu verkaufen. Nimm dir die Zeit, so detailliert wie möglich zu sein, ohne sie mit zu vielen Infos zu langweilen.

Ein weiterer Tipp lautet, dich nicht zu sehr auf die Produktbeschreibungen der Hersteller zu verlassen. Wenn mehrere Händler im Internet denselben Text nutzen, kann das deine Suchmaschinenoptimierung (SEO) auf Google beeinträchtigen.

Schritt 6: Richte einen Blog und Social-Media-Profile ein

Nachdem du die Produktseiten erstellt hast ist es an der Zeit, deine E-Commerce-Seite mit Content zu füllen. Blogs und Artikel sind nicht nur hilfreich, um Kunden etwas zu deinen Produkten zu verraten, sondern können auch helfen, auf Suchmaschinen weiter oben zu erscheinen.

lebendiges Twitter Cover Design für Bekleidungsmarke
Entwickle deine Marke in den sozialen Medien. Coverdesign auf Twitter von vectro

Du könntest beispielsweise eine Seite mit häufig gestellten Fragen erstellen, Blog-Posts dazu, wie man dein Produkt am besten verwendet, oder etwas, das sich auf den Alltag deiner Zielgruppe bezieht.

Dies ist auch der Schritt, bei dem du deine Profile in den sozialen Medien erstellst und einen Content-Kalender mit den Dingen zusammenstellst, die du posten möchtest. Konstant neuen Content auf diesen Seiten hinzuzufügen ist der einfachste und effektivste Weg, um mehr Follower zu bekommen.

Schau dir diesen Guide zu Social-Media-Design an, um mehr darüber zu erfahren, wie du deine Social-Media-Profile ansprechend und passend zur Marke gestaltest.

Schritt 7: Richte Kasse, Warenkorb und Wunschliste ein

Zum Schluss musst du deine Kasse, deinen Warenkorb und deine Wunschliste auf deiner E-Commerce-Website einrichten.

Illustration Frau mit Einkaufswagen
Schaffe ein reibungsloses Shoppingerlebnis. Illustration von Aquarellina

Diese Teile des Shoppings können einen großen Einfluss auf das Erlebnis deiner Nutzer haben, also stelle sicher, dass alles reibungslos funktioniert.

Ein Tipp lautet, Kunden nicht dazu zu zwingen, sich einen Account anzulegen oder viele Schritte befolgen zu müssen, um zur Kasse zu kommen. Dies kann sie davon abhalten, den Kauf abzuschließen, und führt zu einer hohen Anzahl von Warenkorbabbrüchen.

Am besten erreichst du dies durch Zahlungsoptionen wie Apple Pay und Paypal, die einen schnellen Kauf ermöglichen.

Zeit, dein E-Commerce-Unternehmen zu gründen

Glückwunsch, du bist jetzt bereit, deinen E-Commerce-Shop zu starten.

Ein E-Commerce-Unternehmen zu gründen ist sowohl herausfordernd als auch bereichernd. Unsere Checkliste bietet dir einen guten Ausgangspunkt, um ein solides Fundament für dein neues Onlineunternehmen zu legen.

Vergiss nur nicht, dass einheitliches Branding und auffälliges, angesagtes E-Commerce-Design bei allem wichtig ist, was du tust, denn schließlich haben viele Den Traum eines Onlineshops.

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Über den Autor

CakeCommerce, ein Beratungsunternehmen für E-Commerce und digitales Marketing bietet eine große Bandbreite an Services für jeden, der einen Onlineshop gründen oder optimieren will. Unser Service umfasst Conversion Rate Optimization (CRO), Pay-per-Click-Werbung (PPC), Paid Social Advertising, Suchmaschinenoptimierung (SEO), Influencer Marketing, Social-Media-Marketing und vieles mehr. Das Unternehmen gehört zur bekannten Agentur Zero Gravity Marketing. Sie sind seit vielen Jahren Experten auf dem Gebiet des digitalen Marketings für E-Commerce-Marketing.