„Strategie“ mag etwas förmlich und berechnend klingen (und besonders komisch in Kombination mit „Social“), aber bei einer Social-Media-Strategie dreht sich alles darum, schon im Vorhinein Entscheidungen zu treffen, damit die Zeit, das Geld und die Arbeit, die du in deinen Content steckst, sich auch lohnen. Deine Social-Media-Strategie bietet den Rahmen für einen professionellen ersten Eindruck. Stell dir vor, deine Marke geht auf eine Party. Deine Strategie würde beinhalten, welches Outfit du trägst und warum, welchen Wein du mitbringst, wie du an Small Talk herangehst und welchen 80er-Jahre Heavy Metal Song du später beim Karaoke singst.

Abbildung zeigt Follower-Charaktere, die auf Social-Media-Inhalte mit Likes und Emojis reagieren
Eine gute Social-Media-Strategie bringt deine Follower zum Reden. Design von OrangeCrush

Um sicherzustellen, dass deine Marke die Stimmungskanone der Party ist, haben wir diesen Guide für eine erfolgreiche Social-Media-Strategie erstellt. Wir erklären dir, wie du Ziele entwickelst, deine Zielgruppe und Mitbewerber recherchierst und tollen Content für Social Media planst.

1. Entwickle ein Mission Statement für Social Media

Alle beginnt mit der Frage: Warum müssen wir in den sozialen Medien sein? 

Heutzutage gibt es keinen Grund, als Unternehmen nicht in den sozialen Medien zu sein. Aber das bedeutet nicht, dass du dir Accounts in den sozialen Medien anlegen solltest, nur um dort Accounts zu haben. Um erfolgreich zu sein, musst du zuerst darlegen können, wie Social Media zu deinem Erfolg beitragen soll.

Anders gesagt, musst du dich fragen: Welche Probleme wollen wir lösen? Erreichen neue Werbeaktionen und Kampagnen nicht genügend Leute? Müssen die Verkäufe angekurbelt werde? Ist deine Markenpersönlichkeit nicht so deutlich, wie sie sein sollte?

Lila Marketing-Logodesign eines Laptops mit Zielscheibe und Pfeilen
Ein Mission Statement gibt dir ein allumfassendes Ziel. Design von Znik

Mit diesen Fragen zu beginnen, gibt dir die Möglichkeit, die großen Ziele zu sehen. Dies kann auch mittels eines Mission Statements passieren, also einer präzisen Beschreibung deiner Ziele und wie du Social Media nutzen willst, um diese zu erreichen. Mit der Entwicklung deiner Strategie werden deine Ziele genauer und bestimmter. Aber ein solches Mission Statement gibt dir ein großes Ziel, auf das eine Social-Media-Kampagne hinarbeiten kann. Schauen wir uns nun einmal genauer an, wie solche Ziel-Statements entworfen werden können.

2. Setze dir SMARTe Social-Media-Ziele

Ein bewährtes Vorgehen zum Festlegen der Ziele ist das S.M.A.R.T.-Modell. Es besagt, dass du dir Ziele setzen sollst, die folgende Eigenschaften aufweisen:

  • Spezifisch. Das Ziel hat einen spezifischen Prozess, eine spezifische Zielgruppe und erwartbare Ergebnisse
  • Messbar. Das Ziel liefert Zahlen, um den Fortschritt messen und vergleichen zu können
  • Ausführbar. Das Ziel bewegt sich innerhalb der Möglichkeiten deines Unternehmens
  • Relevant. Das Ziel fördert einen Aspekt deiner allumfassenden Unternehmensstrategie
  • Terminierbar. Das Ziel hat Anfang und Ende

Statt also zu sagen „Wir wollen Social Media nutzen, um mehr Follower zu bekommen, die unsere Produkte kaufen!“, formulierst du es etwas genauer: „Wir entwickeln eine bestimmte Menge an Content zu diesen Themen, um diese Kunden (spezifisch) anzusprechen, über einen Zeitraum von so und so viel Monaten (terminierbar), um unsere Verkäufe von Produkt X um X% (messbar, ausführbar) im Vergleich zum letzten Quartal (relevant) zu steigern.“

Illustration einer mittelalterlichen Figur, die eine Idee auf eine Schriftrolle schreibt
Ziele müssen definiert werden, damit aus ihnen mehr als Ideen werden. Design von Evelyne Krall

Während die genauen Ziele für deine sozialen Medien von deiner Marken und Unternehmensstrategie abhängen, gibt es ein paar übliche Zwecke, die Social Media erfüllen kann:

  • Verkaufszahlen erhöhen: Eine Strategie, die sich auf die Verbesserung der Verkäufe konzentriert.
  • Zielgruppenwachstum: Eine Strategie, die sich darauf konzentriert, neue Follower zu gewinnen.
  • Markenbekanntheit: Eine Strategie, die sich darauf konzentriert, Infos über eine Marke zu verbreiten.
  • Markenwahrnehmung: Eine Strategie, die sich darauf konzentriert, die Meinung der Leute zu einer Marke positiv zu beeinflussen.
  • Kunden-Engagement: Eine Strategie, die sich darauf konzentriert, unter Kunden einen Dialog und Markentreue zu schaffen.
  • Kundensupport: Eine Strategie, die sich darauf konzentriert, Hilfe zu bieten und Kundenfragen zu beantworten.

3. Definiere deine Zielgruppe

Mittlerweile solltest du bereits dein Ziel und deine (tatsächliche) Zielgruppe für dein Unternehmen recherchiert haben. Falls nicht, haben wir hier ein paar Tipps dazu, wie du deine Zielgruppe definierst:

Während deine Follower in den sozialen Medien Teil deiner größeren Zielgruppe sind, solltest du nicht davon ausgehen, dass sie mit ihr gleichzusetzen sind (oder selbst auf jeder Social-Media-Plattform gleich sind). Sie mögen einen Querschnitt repräsentieren, eine kleinere Auswahl oder sogar eine überraschend andere Zielgruppe. Um die Art Content zu kreieren, die deine Ziele erfüllt, wirst du recherchieren müssen, für wen dieser Content ist.

Illustration im flat design von menschen verschiedener berufsgruppen
Von Bonographic

Jede Social-Media-Plattform hat ihre eigenen Nutzer und Trends und die meisten sind seit Jahren dokumentiert. Seiten wie Statista zum Beispiel bieten umfangreiche und aktuelle Statistiken zu Themen wie Social-Media-Marketing. Auch Content-Provider wie Hubspot, Hootsuite und Sprout Social bieten kostenlose demographische Statistiken, wenn auch nicht so ausführlich.

Wenn du bereits Social-Media-Accounts hast, solltest du herausfinden, wer dir derzeit folgt. Jede Plattform verfügt über ihr eigenes Analyse-Tool, das dir Informationen über deine Follower aus ihren Profildaten liefern kann (Suche auf Google nach der Plattform zusammen mit den Begriffen „für Unternehmen“). Ansonsten können Tools wie Hootsuite dir Daten zu deinen Followern in all deinen Social-Media-Accounts liefern.

Infografik-Design mit altersdemografischen Statistiken für die Nutzung sozialer Medien
Von maleskuliah

Wie in allen sozialen Szenarien kann es viele Klischees über die Arten von Leuten geben, die auf bestimmten Plattformen aktiv sind (eines der häufigsten Klischees: Neuere Apps sind automatisch nur für Teenager). Als Unternehmen liegt es in deiner Verantwortung, deine Strategie auf realen Daten basieren zu lassen.

Sobald du alles zu deiner Zielgruppe (sowohl deiner aktuellen als auch potenziellen) in einem Dokument zusammengefasst hast, kannst du entscheiden, welchen Teil von ihr du ansprechen willst, basierend darauf, was dir beim Erreichen deiner Ziele helfen wird. Du solltest dich unter anderem fragen:

  • Welche demografischen Infos haben wir zu unseren Kunden?
  • Welche Plattformen nutzen sie in der Regel und wie?
  • Was suchen sie in den sozialen Medien, das wir ihnen bieten können?

Als letzter Schritt ist es wichtig, Personas zu kreieren, die die verschiedenen Teile deiner Zielgruppe repräsentieren. Demografische Informationen können dir helfen, mehr über das Einkommen, den Wohnort, die Angewohnheiten und die Werte deiner Zielgruppe zu erfahren, allerdings ist dies eine eher kalte und klinische Weise, über Menschen zu denken. Bei Social Media geht es darum, für Konversationen zu sorgen, und es kann schwierig sein, dies mit statistischen Daten zu tun. Personas helfen dabei, dir echte Menschen vorzustellen, zu denen du eine Bindung aufbauen möchtest, und dir zu überlegen, wie dein Content sie auf ihrer Buyer’s Journey begleitet.

4. Wähle die besten Social-Media-Plattformen für deine Marke

Es gibt Dutzende beliebter Social-Media-Apps, die deine Marke nutzen könnte. Da es viel Zeit und Geld kosten kann, das Beste aus jeder Plattform herauszuholen, musst du die Mittel deines Unternehmens für die Plattformen einsetzen, die den höchsten Return on Investment, oder kurz ROI, bieten.

Illustrationskritzeleien von Social-Media-Symbolen
Von Ana Den

Beginne mit deinen bereits vorhandenen Accounts, wenn du schon welche hast. Angenommen, dass du nun eine bessere Vorstellung von deinen Zielen und deiner Zielgruppe hast, kannst du ehrlich bewerten, ob diese bestimmten Plattformen die richtigen für das sind, was du erreichen möchtest, und falls ja, inwiefern du bisher effektiv von ihnen profitiert hast. Dies nennt man Social-Media-Audit, bei dem du ein Dokument erstellst, um die Performance deines vergangenen Contents zu analysieren. Es bietet dir einen Ausgangspunkt für zukünftiges Wachstum. Um ein Audit durchzuführen, musst du:

  1. All deine Accounts dokumentieren (notiere ihre Relevanz, wann er zuletzt aktualisiert wurde, die Markenkonsistenz und Aufbau der Profilseite)
  2. Deine Zielgruppe und Follower auswerten (wie im vorigen Abschnitt beschrieben)
  3. Die Performance deines Contents analysieren (im Vergleich zu deinen Zielen)

Neben deinen bestehenden Kanälen solltest du neue potenzielle Kanäle recherchieren. Deine Optionen werden davon abhängen, welche Zielgruppen diese Plattformen ansprechen und welche Arten von Content dort gut funktionieren. Jeder Kanal ist typischerweise für eine bestimmte Form von Content gemacht (Instagram ist allgemein gut für Bilder und Videos, YouTube nur für Videos etc.), wie man sehen wird, wenn man den Content der Nutzer eine Zeit lang beobachtet.

Listen wie diese sammeln ebenfalls übliche Trends in den sozialen Medien und Daten zum Nutzerverhalten, die für deine Ziele hilfreich sein können. Instagram ist beispielsweise die beliebteste Plattform, um mit Influencern zu kollaborieren, und bezahlte Werbeanzeigen performen besser auf Facebook. Obwohl es in der Regel Wege gibt, um atypischen Content auf jeder Plattform zu nutzen, wird es dein Leben ungemein leichter machen, die Stärken der jeweiligen Plattformen zu nutzen.

Social Media Banner und Profil Design
Von Artcher™

Die beliebtesten Social-Media-Plattformen sind mit Abstand Facebook, Twitter, Instagram und LinkedIn. Obwohl du nicht viel in diese Plattformen investieren musst, wenn sie nicht zu deinen Zielen passen, ist es empfehlenswert, dir bei allen einen Account anzulegen. Sie sind nämlich nicht nur die Orte, an denen die Leute am häufigsten nach einer Möglichkeit suchen, mit deiner Marke zu kommunizieren, sondern stehen meistens auch bei den Suchergebnissen weit oben.

5. Recherchiere deine Mitbewerber und anderen nutzergenerierten Content

Das Tolle an einer Social-Media-Strategie ist, dass du niemals ganz von Null beginnst. Jede Plattform ist voll mit Marken, deren Strategie offen zur Schau steht und von der du lernen kannst – vorausgesetzt du weißt, wonach du suchen musst.

illustrationen verschiedener Sportler
Mitbewerber sind ein wichtiger Teil jeder Social-Media-Strategie. Design von ANDREAS STUDIO

Der wichtigste nutzergenerierte Content, den du analysieren musst, ist der deiner Mitbewerber. Auch wenn du keinen Zugriff auf die Analysedaten hast, können Likes und Shares die Reichweite und Sichtbarkeit offenlegen und Kommentare können zeigen, wie erfolgreich ihr Content darin ist, Konversationen in Gang zu bringen. Ähnlich zu deinem eigenen Social-Media-Audit solltest du die Social-Media-Aktivität deiner Mitbewerber auf den verschiedenen Kanälen dokumentieren und dir ansehen, wie sie mit ihren Followern interagieren (für mehr Infos zu den Metriken springe zu Schritt 7).

Tools wie Hootsuite mit seiner Integration Brandwatch ermöglichen es dir, nach deinen Mitbewerbern zu suchen und dir anzuschauen, was die Leute in den sozialen Medien über sie sagen, wer ihre Top-Follower sind und wer sie empfiehlt. Dies kann dir helfen, herauszufinden, wie wirkungsvoll ihr Content ist. Es gibt auch viele kostenlose Quellen für Branchenanalysen, einschließlich Buffers jährlicher Bericht „State of Social“, der dir zeigen kann, wie viel Prozent der Marken bestimmte Strategien nutzen.

Ein Bild der preisgekrönten Seelikemenna-Social-Media-Kampagne
Marken können sich Inspiration bei Quellen wie den Webby Awards holen, wo die Kampagne „SeeLikeMenna“ vor Kurzem dafür gelobt wurde, mithilfe kreativer Fotografie Social-Media-Nutzern dabei zu helfen, die Welt durch die Augen einer sehbehinderten Paralympics-Teilnehmerin zu sehen.

Abgesehen von deinen Mitbewerbern ist es auch wichtig, dir eine Liste oder ein Moodboard mit allgemeinen Social-Media-Accounts anzulegen, die dir gefallen. Welche Kampagnen dich und dein Team auf einer persönlichen Ebene ansprechen, mag zwar nicht immer zusammenpassen oder gar zum Kontext deiner Marke passen. Aber diese unkonventionelle Inspiration kann am Ende die geheime Zutat sein, die aus deinem Content etwas Besonderes macht. Eine tolle Quelle dafür sind Branchenauszeichnungen wie die Webbys und die Shorty Awards, die jährlich ausgezeichnete Social-Media-Kampagnen zeigen.

6. Entwirf eine Content-Pipeline für jeden Social-Media-Kanal

Deine Ziele, Zielgruppe, Plattformen und Mitbewerber zu kennen, ist schön und gut. Aber letzten Endes wird dein täglicher Content darüber bestimmen, ob deine Social-Media-Strategie erfolgreich ist oder nicht. Die gute Nachricht ist, dass deine Strategie zu einem nachhaltigen Plan beitragen kann, um Content zu kreieren und abzuliefern.

Eine Keyword-Recherche kann dir Informationen dazu geben, welche Themen die Menschen interessieren. Das bedeutet, ein Tool wie Google Trends zu nutzen, um zu sehen, welche Suchbegriffe Nutzer üblicherweise nutzen, wenn sie etwas zu einem Thema suchen. Du kannst dies zusammen mit den Analyse-Tools der Plattform nutzen, um bestimmte angesagte Themen in den sozialen Medien hervorzuheben. Dadurch kannst du sehen, welche Fragen Nutzer haben, und du kannst dir überlegen, wie du mit deinem Content diese Bedürfnisse erfüllen kannst.

Eine Reihe farbenfroher Instagram-Content-Designs für einen Produktmarkt
Von Alshimaa Mou

Als Nächstes solltest du einen Content-Kalender erstellen. Dies ist im Wesentlichen ein Zeitplan für die Entwicklung und Veröffentlichung von Content. Ein guter Content-Kalender wird bei jedem Schritt des Prozesses hilfreich sein, ob du nun Blog-Artikel schreibst oder Tweets. Du solltest Deadlines für Briefing, Texte, Designs und Bearbeitungen festlegen. Wir nutzen CoSchedule für unseren Content, aber es gibt viele gute Planungstools für Content und Social Media und wenn du knapp bei Kasse bist, tut es auch eine Tabelle. Was zählt ist, dass du dein Arbeitspensum gleichmäßig verteilen und Deadlines im Auge behalten kannst.

Was die Erstellung von Content angeht, ist es für Unternehmen nicht ungewöhnlich, neben den eigenen Angestellten noch Freelancer zu engagieren. Auf Plattformen wie Contently findest du freiberufliche Texter und Autoren von Blog-Artikeln. Tolle Bilder sind für Social Media essenziell, daher kann die Zusammenarbeit mit einem Grafikdesigner deine Social-Media-Kanäle auf das nächste Level heben. Für alles, was du an Designs benötigst, bietet 99designs ein weltweites Netzwerk an Kreativen, die du engagieren kannst. Du kannst dir Designerprofile ansehen, deine Suche nach Stil, Preis und Verfügbarkeit eingrenzen und den perfekten freiberuflichen Designer für deine Bedürfnisse finden. Feedback und sichere Zahlung kannst du über den Projektarbeitsbereich abwickeln.

Da sich deine Social-Media-Strategie mit der Zeit weiterentwickeln wird, ist der große Vorteil dieser Seiten, dass sie dir Zugang zu einer großen Bandbreite von Freelancern bieten, um dir bei Änderungen behilflich zu sein.

>> Schau dir unseren kompletten Guide zu Social-Media-Design an

Abbildung zeigt Personen, die mit Daten arbeiten
Von Daria V.

7. Passe deine Social-Media-Strategie im Laufe der Zeit an

Social-Media-Posts haben in der Regel eine Halbwertszeit von ein paar Tagen. Die Geschwindigkeit, mit der deine Social-Media-Posts Ergebnisse liefern, lässt dich schnell sehen, was funktioniert und was nicht. So kannst du deine Strategie dementsprechend anpassen.

Eine große Anzahl von Likes ist niemals etwas Schlechtes (besonders wenn es darum geht, das Ranking deines Posts zu erhöhen), aber vergiss nicht, dass es für Nutzer kein all zu großer Aufwand ist, etwas zu liken oder sogar einen Post zu teilen. Viele tun dies ganz nebenbei während des Scrollens und vergessen den Post innerhalb weniger Sekunden, während sie neuen Content zu sehen bekommen. Zusätzlich zu den Likes gibt es viele verschiedene Kennzahlen, die du dir anschauen kannst, um zu sehen, wie du abschneidest (Management-Tools für Social Media können dir dabei helfen). Hier sind einige der nützlichsten:

  • Impressions. Dies ist die Anzahl der Leute, die deinen Content sehen. Zwar sind sie an sich nicht die hilfreichsten Zahlen, allerdings kannst du sie mit vielen der unten genannten Zahlen vergleichen.
  • Approval. Die Anzahl der Likes, die ein Post im Verhältnis zur Gesamtanzahl deiner Follower erhält und dir zeigt, welcher Anteil deiner Zielgruppe deinen Content wahrnimmt und für gut befindet.
  • Mentions. Diese sagen aus, wer deinen Markennamen erwähnt, egal ob direkt (mit einem @ oder durch Kommentare) oder indirekt. Indirekte Erwähnungen sind nützlich, um zu sehen, wie viele Leute mit ihren Freunden über deine Marke reden.
  • Shares. Dies ist die Anzahl der Leute, die deinen Content mit ihren Freunden teilt und ihm so Potenzial verleihen, viral zu gehen. Dazu gehört nicht nur die konkrete Anzahl an Shares, sondern auch, wie viele Follower derjenige hat, der etwas geteilt hat.
  • Follower-Wachstum. Diese Zahl beschreibt, wie schnell du neue Follower bekommst, und kann anzeigen, wie erfolgreich dein Content dabei ist, deine Zielgruppe zu erweitern.
  • Conversion Rate. Diese Zahl zeigt, wie schnell ein Social-Media-Post zu einem Kauf führt, und nutzt oftmals einen URL-Shortener, um Klicks zu verfolgen. Es ist hilfreich, diese Zahl mit der Anzahl der Impressions oder Views zu vergleichen.
  • Click-Through-Rate. Diese Zahl verrät, wie schnell die Leute klicken, um weiteren Content zu sehen, beispielsweise einen Blog-Artikel.

Diese Kennzahlen können dir helfen zu verstehen, was funktioniert, was deine Zielgruppe gern von dir sieht und ob deine Social-Media-Strategie in die richtige Richtung geht.

Logodesign, das ein Wohnmobil zeigt, das Daten folgt
Von R A H A J O E

Analysen werden nicht das einzige sein, worauf du ein Auge haben musst. Egal wie sehr sich deine Strategie auch bemüht, du wirst niemals vorhersagen können, welche angesagten Themen die Leute interessieren. Relevanz ist wichtig, um in den sozialen Medien mitreden zu können, aber du solltest auch mit Vorsicht an Trends rangehen. Deine Marke kann schnell unsensibel wirken, wenn du einfach auf beliebte Memes aufspringst oder unbedacht aus sozialen Themen Profit schlägst. Überlege dir gut, was du tust – nicht jeder Trend braucht deinen Input.

Wichtig ist, aufrichtig zu bleiben: Deine Markenpersönlichkeit wird dir zeigen, ob du etwas Substanzielles zu einem angesagten Thema beizutragen hast oder nicht.

Mache deine Social-Media-Strategie zu einer Gewohnheit

Auch wenn es unmöglich ist, vorherzusagen, in welche Richtung sich eine Unterhaltung in den sozialen Medien entwickelt, wird dich eine Strategie dennoch darauf vorbereiten, dich von deiner besten Seite zu zeigen. Und natürlich ist eine Social-Media-Strategie keine einmalige Veranstaltung. Wenn deine Strategie dir nicht sofort die gewünschten Ergebnisse liefert, hält dich nichts davon ab, sie hin und wieder zu überarbeiten.

Obwohl eine Strategie hilfreich für den Erfolg ist, ist es letzten Endes attraktiver Content, der darüber entscheidet, ob deine Marke in den sozialen Medien absäuft oder oben mitschwimmt. Wenn du Posts möchtest, denen deine Follower Aufmerksamkeit schenken, ist ein professioneller Designer ein Muss.

Verbessere deinen Auftritt in den sozialen Medien mit dem besten Social-Media-Design.
Unsere Social-Media-Designer helfen dir, deine Botschaft zu verbreiten.