Pinterest – das soziale Netzwerk zum Erstellen digitaler Pinnwände mit inspirierenden Bildern, gilt als  merkwürdige Perle unter den sozialen Netzwerken. Im Vergleich zu anderen sozialen Netzwerken ist der Gebrauch nicht zuerst an den Küsten (USA) gestiegen – genau im Gegenteil. Achtzig Prozent der Nutzer sind weiblich und ein hoher Prozentsatz davon lebt im Landesinneren (USA).

Pinterest ist aber vor allem deswegen anders, weil es ganz besonders um die Bilder und nicht so sehr um den Text geht. (Und zwar nicht um irgendwelche Bilder!) Pinterest ist kein Ort für Standard-Designs und Stock-Fotografie. Um Fuß zu fassen, braucht es großartiges und einnehmendes Bildmaterial.  Pinterest erfordert das gezielte Kuratieren von Bildern, die von anderen erstellt wurden. Es ist definitiv auch kein Ort, um lediglich sich selbst zur Schau zu stellen. Wie kann man also das meiste aus Pinterest herausholen und für das eigene Geschäft positiv nutzen?

Ist Pinterest wirklich das Richtige für mein Unternehmen?

Pinterest

Pinterest ist ideal für E-Commerce-Seiten oder Unternehmen mit hoher visueller Ausrichtung. Genauso praktisch ist es auch für lokale Geschäfte, die ein ausgeprägtes Verständnis für geografische SEO-Optimierung haben (Pinterest hilft beim schnellen Ranken mit lokalen Keywords). Allerdings ist Pinterest nichts für Leute, die keine Zeit haben, ihre Pinnwand mit Bildern zu bestücken.

Normen für den Umgang mit sozialen Netzwerken festlegen

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Auch wenn Pinterest sehr visuell ist, es ist ein soziales Netzwerk. Hier sollten die markeneigenen Regeln für soziale Netzwerke ebenso eingehalten werden wie bei Facebook und Co. Wenn es allerdings noch keine klassischen Verfahrensweisen dafür gibt, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, diese zu etablieren.

Zeit und Geld investieren

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Nur 20 % der Inhalte auf Pinterest sind Original. Der Rest wird durch „likes“ oder durch das „Re-pinnen“ von Bildern anderer Nutzer kreiert. Das bedeutet, es muss zum einen Zeit investiert werden, eigene Inhalte zu erstellen, und zum anderen, um Pinterest nach Inhalten zu durchsuchen, die als „re-pinnbar“ erachtet werden. Laut Experten ist man mit 10–15 geteilten Bildern am Tag auf der sicheren Seite. Man sollte aber auch etwas Geld in die Hand nehmen, um Originalbilder zu erstellen – ob das nun Fotos sind, die Mitarbeiter oder ein professioneller Fotograf geknipst haben, oder auch Grafiken vom Designer. Alles kann wertvolles Material sein.

Es geht nicht nur um’s Pinnen, es geht um die Community

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Weil Pinterest so visuell ist, wird der soziale Aspekt leicht übersehen. Als Marke hat man viele Möglichkeiten, eine Community wachsen zu lassen: Veranstalte einen Wettbewerb, erstelle Gruppenpinnwände für deine Kunden und halte deine Fans mit Angeboten und Schnäppchen auf dem Laufenden. Es geht allerdings nicht nur um das hübsche Foto, sondern vielmehr darum wer schaut es sich an.

Wissen, was ein Bild pinnbar macht

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Die optimale Größe für ein Pinn ist vermutlich kleiner als erwartet. Im Pinterest Seitenverlauf ist ein Bild 238 Pixel breit. Angeklickt vergrößert es sich auf 735 Pixel (die Höhe kann extrem variieren. Es gibt auch sehr lange Beiträge). Auf mobilen Geräten ist es noch kleiner. Das bedeutet, die Bilder müssen für die kleine Ansicht klar und einfach strukturiert sein, schließlich soll man nicht nur auf das Bild klicken, um es zu entziffern, sondern auch den nächsten Klick zur Ursprungswebsite machen. Zusätzlich kann man seine Klickrate erhöhen, wenn man eine kurze Beschreibung hinzufügt.

 

Wie verwendet ihr Pinterest für euer Unternehmen?