Konkurrenten können dem eigenen Unternehmen das Fahrwasser auf unterschiedlichste Art und Weise abgraben. Besonders ärgerlich – und im schlimmsten Fall existenzgefährdend – ist es jedoch, wenn Geschäftsideen geklaut oder charakteristische Logos, Schriftzüge oder Wiedererkennungsmerkmale kopiert werden. Und die Gefahr lauert auch auf der anderen Seite. Selbst ohne böswillige Absichten kann dem nichts ahnenden Unternehmer schnell eine Unterlassungsklage ins Haus flattern, weil (angeblich) Produkte, Leistungen oder Ideen abgekupfert wurden.

Group of Diverse Multiethnic Designers Meeting
Group of Diverse Multiethnic Designers Meeting; Quelle: Jurato

 

David gegen Goliath

Ein Fall, der 2013 für Furore sorgte, dreht sich um den Milliardenkonzern Apple und das Bonner Familiencafé Apfelkind. Das Logo, ein roter Apfel samt Kindergesicht, geriet ins Visier des in Kalifornien ansässigen Unternehmens, das iPhone, Mac & Co. mit dem weltbekannten Logo eines angebissenen Apfels schmückt. Es folgte ein zweijähriger Markenrechtsstreit, schlussendlich knickte Apple ein und zog den Widerspruch vor dem Deutschen Patent- und Markenamt wieder zurück. Eine David gegen Goliath – Situation, die der Cafébetreiberin jede Menge Publicity bescherte.

Aber nicht alle Streitigkeiten gehen dermaßen glimpflich aus. Egal, ob man das eigene Unternehmenskonzept vor Trittbrettfahrern schützen möchte oder selbst als Copycat beschuldigt wird: ohne Rechtsbeistand wird es heikel.

Absichern ist wichtig

Grundsätzlich erlaubt die Nachahmungsfreiheit, Leistungen und Produkte zu kopieren, sofern sie nicht sonderrechtlich abgesichert sind. Reine Konzepte unterliegen also keinem Schutz, aber die tatsächliche Umsetzung von Konzepten und Ideen kann sehr wohl geschützt werden. Der gewerbliche Rechtsschutz umfasst dabei Wettbewerbs-, Patent-, Marken-, Urheber- und Designrechte; eine Vielfalt von Vorschriften, bei denen juristische Laien schnell durcheinander kommen. Worunter fällt denn nun der Schutz eines mit Liebe zum Detail erstellten Logos? Ist ein Grafiker bereits „Urheber“ und hat Anspruch auf Urheberrechte? Kann sich ein Unternehmer mit zündender Geschäftsidee gegen kopierfreudige Zeitgenossen absichern? Wie sieht es mit Produktnamen aus? Wann ist eine „Marke“ geschaffen, wie erfolgt die Anmeldung und welche Voraussetzungen verlangt Designschutz?

Finde deinen Rechtsberater

Um Antworten auf diese Fragen zu finden, hilft nur der Gang zum Rechtsanwalt. Spezialisierte Juristen beraten über die Entstehung, Lizenzierung, Durchsetzung und Verteidigung von Schutzrechten, damit sich Gründer und Unternehmer nicht den Kopf über rechtliche Stolperfallen zerbrechen müssen. Doch zuerst muss mit der Suche nach einem passenden Fachanwalt begonnen werden – bei der Hülle und Fülle an Juristen eine schwierige Angelegenheit, die schon nach der Erstberatung ein tiefes Loch in den Geldbeutel reißen kann.

Mangelnde Kostenübersicht und zeitaufwendige Anwaltssuche sind genau die Problempunkte, an denen die Online-Plattform Jurato ansetzt. Der Marktplatz für Rechtsfälle wurde im September 2013 mit dem Ziel gegründet, Rechtsratsuchenden eine Anlaufstelle im Internet zu bieten, um preiswert und unkompliziert einen geeigneten Rechtsanwalt zu finden.

Als Kooperationspartner von 99designs bietet Jurato Beratungspakete an, die Hilfe für konkrete Rechtsprobleme im Design-und Markenrecht zum Festpreis garantieren. Ihr sucht euch das passende Paket aus und könnt euch entspannt zurücklehnen, denn sofort nach der Bezahlung des Honorars beginnt der Rechtsanwalt, euer Anliegen zu bearbeiten. Die Beratung kann vor Ort, am Telefon oder per Video-, Voice- und Textchat erfolgen. SSL-Verschlüsselung und die Nutzung von deutschen Servern sorgen für eine geschützte Datenübertragung.

Zwischen Inspiration und Plagiat liegt manchmal nur ein kleiner Schritt. Umso wichtiger ist es, sich rechtzeitig um den Schutz des geistigen Eigentums zu kümmern – 99designs und Jurato helfen euch dabei!

Zur Autorin

Juliana Schöwe
Juliana Schöwe ist Wirtschaftsrecht-Studentin, schreibt regelmäßig Artikel über Jurato und sitzt an der Schnittstelle zwischen Marketing und Business Development. Jurato ist das erste Startup, in dem sie arbeitet.