Mehr als jemals zuvor stehen Designer heutzutage vor der Aufgabe, mithilfe digitaler Schriften für digitale Umgebungen wie Webseiten zu designen. Die Verbindung von Digital und Print, welche einst an erster Stelle stand, ist nun nur noch eine Aufgabe von vielen. Diese Veränderung betrifft alle Aspekte des Designs, aber vermutlich keinen mehr als die Typografie, wo die Lesbarkeit der digitalen Schriften stark davon abhängt, in welcher Umgebung sie dargestellt werden.

Aber tut es das? Mit immer besser werdender Hardware – wir denken hier an Retina Displays etc. – stellt sich die Frage, ob es immer noch einen bedeutenden Unterschied zwischen digitalen Schriften und anderen Schriften gibt. Was hält die Zukunft für uns bereit?

Mit dieser Frage im Sinn, haben wir uns dazu entschieden, uns die Vergangenheit anzusehen und die Geschichte der digitalen Schriftarten zu untersuchen. Wie genau hat sich Typografie mit der Erfindung und massenhaften Verbreitung von Computern verändert? Was kann uns diese Geschichte über unsere Gegenwart sagen?

Die Geschichte der digitalen Schriften stellte sich als wesentlich komplexer heraus, als wir erwartet hatten und geht bis in die 1950er Jahre zurück (mindestens). An dieser Stelle fassen wir sie – um es mit typografischem Jargon zu sagen – „komprimiert“ zusammen.

Satztechnik macht einen großen Sprung

In den Nachkriegsjahren und besonders in den 60ern revolutionierte eine Reihe von Innovationen das Schriftsetzen, sowohl bei persönlichen Schreibmaschinen als auch bei Druckpressen für die Massenproduktion. Diese ebneten den Weg für die digitale Revolution.

Die IBM Selectric

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Bilder via IBM.com, etsy.com

Herkömmliche Schreibmaschinen verwendeten einen Korb mit Typenhebel, welche auf das Papier schlugen, wenn die entsprechende Taste gedrückt wurde. Diese klemmten sehr häufig.

1961 stellte IBM dann die Selectric Schreibmaschine vor, welche stattdessen einen golfballförmigen Schreibkopf besaß, wie man oben rechts sieht. Dieser drehte den vom Benutzer getippten Buchstaben in Position. Sie klemmte sehr selten und die Schreibköpfe konnten problemlos ausgetauscht werden, um die Schriftart zu ändern (einschließlich Fett und Kursiv).

Zum ersten Mal konnte ein einzelner Schreiber verschiedenen Schriftarten in einem Dokument nutzen. Die Nachfrage nach dieser Flexibilität – und mehr – ebnete den Weg für Desktop-Publishing, wie wir es heute nutzen.

Typenrad-Druck

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Bilder via recycledgoods.com, wikipedia.org

Auf den ersten Blick scheinen Typenrad-Drucker nur eine kleine Verbesserung gegenüber der Selectric zu sein. Sie ersetzen den kugelförmigen Schreibkopf durch eine Scheibe mit radial angeordneten Speichen (siehe oben rechts), was leichter und effizienter war und daher die Schreibgeschwindigkeit um den Faktor zwei oder drei verbesserte.

Tatsächlich aber waren die Verbesserungen signifikanter. Zum einen ermöglichte der Mechanismus des Typenrads proportionale Schriftarten – bei denen unterschiedliche Buchstaben unterschiedlich viel horizontalen Platz einnehmen, abhängig von ihrer Form – und das zum ersten Mal bei einer Schreibmaschine.

Zum anderen war die Effizienz dieser Methode so gut, dass die Computerwelt sie komplett übernahm. Bevor es grafische Benutzeroberflächen gab, nutzten einige Computer Typenraddrucker, um etwas zu drucken. Noch einige Zeit nach Erfindung des Laser- und Nadeldruckers in den späten 70ern blieb das Typenrad der vorherrschende Druckmechanismus, da er relativ günstig war. Selbst nachdem seine Zeit zu Ende ging, imitierten herausragende digitale Geräte wie der Apple LaserWriter seinen Befehlssatz.

Fotosatz

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Bilder via multimediaman.wordpress.com, tipgrafos.net

Im Bereich des Massendrucks war Fotosatz die große Innovation und wurde erstmals 1949 von der Photon Corporation in Cambridge, Massachusetts vorgestellt. Diese Methode ersetzte die bleiernen Buchstabenformen durch eine ätherische Leuchtsubstanz.

Und so funktioniert es: Man projiziert Licht durch eine „Schriftscheibe“, auf der sich eine Schablone mit Buchstaben befindet. Dann wählt man ein Vergrößerungsglas, um die Größe des projizierten Buchstaben festzulegen. Die Projektion fällt schließlich auf lichtempfindliches Fotopapier oder Film und die Worte erscheinen wie von Zauberhand. Dieser Film kann wiederum verwendet werden, um eine Gussform für den Offsetdruck zu erstellen, welche bedruckt und immer wieder reproduziert werden kann.

Die Digiset Maschine

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Bilder via nonstopsystems.com, willoid.com

Im Grunde ist Fotosatz genauso „analog“ wie die alten Druckerpressen aus der Zeit Gutenbergs. Der einzige Unterschied besteht darin, dass Holz- oder Bleigussformen durch Licht und chemisch bearbeitetes Papier ersetzt werden.

Die Digiset Maschine hingegen war etwas komplett Anderes. Entworfen Mitte der 60er vom deutschen Erfinder Rudolf Hell, projizierte Digiset ebenfalls Licht auf Fotopapier, allerdings mithilfe einer Kathodenstrahlröhre – derselben Technik, die ein Röhrenfernseher früher nutzte.

Der große Unterschied ist in diesem Fall, dass das Licht nicht durch eine physische Buchstabenschablone projiziert wird. Stattdessen wird das Licht in winzige Punkte aufgeteilt – das Pendant zu Pixeln – die in Form des gewählten Buchstaben projiziert werden. Diese Buchstaben werden mithilfe eines Rasters gebildet und sind heute als Bitmap-Format bekannt. Mit anderen Worten, es war digital.

Darüber hinaus verfügten Kathodenstrahlröhren über eine Bearbeitungsschnittstelle, die es ermöglichte, Fehler zu korrigieren. Da die Informationen digital waren, konnten die Dokumente sogar auf Diskette gespeichert werden. Die Digiset Maschine war daher der Vorläufer von Desktop-Publishing-Programmen auf PCs. Sie war nur sehr viel größer.

Schriften werden digital

Die Fortschritte der Drucktechnik erforderten Veränderungen im Umgang mit Typografie. Um sich den Anforderungen der neuen Maschinen anzupassen, entwarfen Typografen wie Adrian Frutiger die Vorgänger der modernen digitalen Schriften.

Univers

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Bilder via multimediaman.wordpress.com

Während Fotosatz zahlreiche Vorteile hatte, gab es auch Nachteile. Projiziertes Licht würde niemals so scharf sein wie Buchstaben-Gussformen, daher wandten sich die Hersteller an die besten Typografen der Welt, um Schriftarten zu entwerfen, bei denen sich die Buchstabenformen besser voneinander unterscheiden.

Eines der bekanntesten Beispiele ist die Schriftart Univers des Schweizer Typografen Adrian Frutiger. Das Ziel von Univers, entworfen Mitte der 50er, bestand darin, Futura als Sans-Serif-Schrift für Fotosatzmaschinen zu ersetzen. Für Frutiger war das Ergebnis ein Produkt der Notwendigkeit, nicht der Kunst:

„Die Schriftarten haben keinen historischen Wert … Wenn ich nur an die Fehltritte denke, die ich produzieren musste, um auf der Lumitype ein gutes Ergebnis zu erzielen! V und W benötigten riesige Gabelungen, um offen zu bleiben. Ich musste beinahe Serifen einbringen, um abgerundete Ecken zu vermeiden. Statt einer Sans Serif waren die Entwürfe ein Haufen verunstalteter Würstchen.“

Und doch wurde Univers knapp 30 Jahre später viel mehr: Ein Vorbild für die entstehende Welt der digitalen Schriften. Beweis für ihre Prominenz ist die Tatsache, dass Universe Condensed bis 2003 die Schriftart auf der Tastatur von Apples Mac-Computern war. Frutiger war davon vermutlich nicht begeistert.

Digi Grotesk

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Bilder via buzzfeed.com

Die erste richtige digitale Schriftart kam aus Rudolf Hells Betrieb. Für seine Digiset Maschine mussten digitale Schriftarten mithilfe von Lichtpunkten auf einem Raster entworfen werden – z. B. im Bitmap-Format – die dennoch gut aussahen. Das Ergebnis war Digi Grotesk (Grotesk bedeutet Sans Serif), wie man sie oben in normaler und fetter Form sieht.

In Anbetracht ihres bahnbrechenden Stellenwerts sieht Digi Grotesk großartig aus. Sehr viel besser als die kantigen Bitmap-Schriftarten, die in den 80ern aufkamen. Der Grund für diesen Unterschied liegt darin, dass die späteren Bitmaps mit der extrem niedrigen Auflösung anfänglicher Computerbildschirme umgehen mussten. Hells riesige Digiset Maschine war im Vergleich dazu relativ hochauflösend.

Optical Character Recognition

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Ein weiterer Schlüsselmoment auf dem Weg zur digitalen Typografie war die Entwicklung der optischen Zeichenerkennung (engl. Optical Character Recognition, kurz OCR) in den späten 60er und frühen 70er Jahren.

OCR ist ein Mechanismus, bei dem eine Maschine, wie beispielsweise ein Computer, gedruckte Buchstaben erkennt und diese in digitale Informationen umwandelt, welche gespeichert werden können. Diese Art der Informationsverarbeitung war wichtig für Branchen wie dem Finanzwesen und staatlichen Behörden.

Zur Zeit der primitiven Computer erforderte die optische Zeichenerkennung eine Schriftart, bei der jeder Buchstabe sich komplett vom anderen unterschied, damit der Computer keinen Fehler machte. Dennoch mussten sie als herkömmliche Buchstaben für das menschliche Auge erkennbar bleiben. Das erste Ergebnis war OCR-A, ein gemeinsames Projekt von 23 amerikanischen Schriftgießereien im Jahr 1968. Vielleicht kennst du diese Schriftart, weil sie manchmal noch für die Internationale Standardbuchnummer (ISBN) und Reisepässe genutzt wird.

Die Europäer waren allerdings nicht so begeistert von der amerikanischen Lösung, daher engagierten sie in den 70er Jahren Frutiger (zu sehen oben links), um ein Update zu designen. Die entstandene Schriftart OCR-B erfüllte immer noch die Anforderungen der maschinellen Schrifterkennung, war aber näher am ästhetischen Standard des Menschen.

Der Personalcomputer betritt die Bühne

Gegen Mitte der 80er wurde deutlich, dass der Personalcomputer das nächste große Ding werden würde. Dies bedeutete, dass mehr „normale“ Menschen mit digitalen Benutzeroberflächen interagierten, und führte zu all den typografischen Problemen, die dies mit sich brachte. Die Lösung erforderte nicht nur Revolutionen bei Hard- und Software für Computer, sondern auch bei Druckern.

PostScript

postscript
Bilder via carlosicaza.com, macworld.com

Im Jahr 1983 brachte Apple Lisa heraus, den ersten Computer mit einer grafischen Benutzeroberfläche, und gewann die Herzen der Geeks auf der ganzen Welt für sich. Das einzige Problem war, dass man mit den designten Dingen nicht viel machen konnte, da es noch keine Technik gab, um die komplexen Informationen auf die gedruckte Seite zu übertragen. Die Textausgabe war lesbar, aber weit entfernt von professioneller Qualität. Und Bilder? Vergiss es.

In der Zwischenzeit schmissen ein paar Jungs namens John Warnock (oben links) und Charles Geschke ihre Jobs bei Xerox und gründeten ein neues Unternehmen, welches sie nach dem Bach benannten, der hinter ihren Häusern in Los Altos, Kalifornien floss: Adobe.

Warnocks große Erfindung war PostScript, eine Seitenbeschreibungssprache, die genau das tat, was Apple brauchte: Sie wandelte Schriftinformationen zur digitalen Darstellung in Schriftinformationen für einen gleichmäßigen Vektordruck um. Die Ergebnisse mit 300dpi wurden als „Schriftsetzerqualität“ beworben.

Besonders nach der Vorstellung des LaserWriter (oben links), Apples erstem ordentlichen Drucker, kam Apple im Grafikdesign an.

PageMaker

pagemaker
Bilder via mac-history.net, arkivum.com

Die dritte notwendige Komponente war eine bessere Software, um am Bildschirm designen zu können. Hier kommt Aldus ins Spiel, ein Unternehmen, das später von Adobe gekauft wurde, und dessen Programm PageMaker, das erste Desktop-Publishing-Programm der Welt.

TrueType vs. OpenType

true type vs open type
Bilder via mmlab2.rlc.dcccd.edu

Adobe bot an, PostScript sowohl in den Betriebssystemen von Apple als auch Microsoft zu integrieren, allerdings zu einem hohen Preis. Daraufhin lehnten die Computerunternehmen ab und taten sich zusammen, um ihre eigene Seitenbeschreibungssoftware zu entwickeln.

Das Ergebnis war TrueType (.ttf oder das „True Type Flavor“ Format), eine skalierbare, vektorbasierte Schrifttechnik. Sie vereinte zwei vormals eigenständige Schriftdateien – eine für die Darstellung am Computer und eine für den Druck – zu einer einzigen.

Leider wollten nur wenige Schrifthersteller TrueType-Versionen ihrer digitalen Schriftarten veröffentlichen, da sie mehr auf Adobe setzten. Demzufolge waren viele der auf dem Markt erschienenen TrueType-Schriften selbst gemacht und amateurhaft und schadeten so der Glaubwürdigkeit der Software.

1996 erschütterten Adobe und Microsoft die Branche, indem sie ankündigten, zusammen ein neues Schriftformat zu entwickeln, welches PostScript und TrueType vereinte. Dieses Format hieß OpenType (.otf oder „OpenType Flavor“ Format). 2007 waren beinahe 90% aller verkauften Schriftarten OpenyType-Schriften.

Die heutigen Schriftarten nehmen Form an

Da man nun über die notwendige Drucker-Hardware und die Software für die grafische Benutzeroberfläche verfügte, lag es an den Typografen, attraktive und lesbare computerbasierte Schriftarten zu entwerfen.

Vater Robert Palladino

Father Robert Palladino typography
Bilder via appelmo.com, wikipedia.org

So unglaublich es klingen mag, aber Steve Jobs verdankt Apples Erfolg möglicherweise dem Trappistenmönch und Kalligrafen Vater Robert Palladino, den er während seines Studienjahres am Reed College in Oregon kennenlernte.

Laut Jobs lehrte ihn Palladinos Arbeit im Kalligrafie-Studio einige wertvolle Lektionen über die Bedeutung von Ästhetik und Design – die Elemente, die Apple gegenüber PCs auszeichnen sollen. 2005 erzählte Jobs einer Gruppe von Studenten der Stanford University, was ihm die Erfahrung mit Vater Palladino gelehrt hat:

„Ich erfuhr etwas über Serifenschriften und serifenlose Schriften, über die unterschiedlichen Zwischenräume zwischen verschiedenen Buchstabenkombinationen und was wirklich gute Typografie ausmacht. Das war schön, historisch, künstlerisch subtil, wie man es in den Naturwissenschaften nicht findet, und ich war fasziniert.“

Erfahre mehr zu den 5 Schriftarten und wie du sie verwendest >> 

Sechs Jahre später, als Jobs mit der Arbeit am Apple Lisa begann, legte er weitere wichtige Anforderungen dar: Er sollte viele Schriftarten haben und diese mussten proportional sein. Die nichtproportionalen Klötze, die wir mit der Anfangszeit der Computer assoziieren, gehörten somit der Vergangenheit an.

Susan Kare

Susan Kare digital fonts
Bilder via blogs.plos.org, wikipedia.org

Um seinen ästhetischen Traum wahr werden zu lassen, engagierte Jobs die Kunsthistorikerin und Designerin Susan Kare. Sie designte nicht nur die originalen Symbole für Apples grafische Benutzeroberfläche, sondern auch eine Reihe von proportionalen Bitmap-Fonts, die nach berühmten Städten benannt waren.

Die Schriftarten sollten den Charakter ihrer namensgebenden Stadt widerspiegeln. Daher ist Chicago groß und dick und Geneva ähnelt dem Stil Schweizer Typografie.

Natürlich wurde Kares Arbeit durch Adobes gleichmäßigere und vektorbasierte digitale Schriftarten hinfällig. Daher sind uns heute die Schriftarten des ursprünglichen PostScript-Programms wie Courier, Helvetica, Times und Symbol geläufiger als „Chicago“, „Geneva“ und „Los Angeles“.

Myriad

myriad
Bilder via typedesignersatwork.tumblr.com, use-my-warez.net

Robert Slimach und Carol Twombly (oben links) entwarfen 1992 Myriad, eine Sans Serif für Adobe Systems, die man an der ungewöhnlichen Unterlänge des „y“ erkennt. Sie ist definitiv eine Schriftart in der Tradition Frutigers – entworfen, um in einer digitalen Umgebung gut lesbar zu sein – obwohl Frutiger selbst angeblich gemischte Gefühle ihr gegenüber hatte und gesagt haben soll, sie sei „nicht schlecht gemacht“, gehe aber „ein wenig zu weit“.

In den 90ern mag Myriad wie ein komischer Kauz gewirkt haben. Heutzutage ist sie eine der bekanntesten digitalen Schriftarten der Welt. Warum? Weil Apple sie 2002 zur offiziellen Unternehmensschrift machte und damit Apple Garamond ersetzte.

Verdana

Verdana
Bilder via thepugetnews.com, wikipedia.org

Virginia Howlett, seit 1995 eine von Microsofts Chefdesignerinnen, erkannte ebenfalls den Bedarf an Schriftarten im Stile Frutigers und beauftragte daher 1996 Matthew Carter damit, Verdana zu designen. Der Name ist eine Kombination aus den Worten „verdant“ (engl. „unerfahren“) und „Ana“, dem Namen von Howletts Tochter.

Verdana erkennt man an ihrer großen x-Höhe (die Länge des Kleinbuchstaben), den weiten Proportionen und dem großzügigen Buchstabenabstand. Zusammen ergibt dies eine Schrift, die auf Bildschirmen mit geringer Auflösung, wie sie 1996 üblich waren, gut lesbar war.

In der heutigen Zeit der Retina Displays wird der Wert solcher Designs allerdings infrage gestellt. Tatsächlich könnte man zu dem Schluss kommen, dass die Ära der digitalen Schriftexperimente, welche mit der Vorstellung des Fotosatzes in den 50ern begann und sich bis in die frühen 2000er Jahre zog, zu Ende geht. Heutzutage kann beinahe jede Schriftart als „digitale Schrift“ funktionieren. Eine neue Ära des Experimentierens kann also beginnen.

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