Wenn es darum geht deine Zielgruppe zu erreichen, Kundenbeziehungen aufzubauen und Verkäufe zu steigern, gibt es eine Waffe in deinem Arsenal, die mächtiger ist als der Todesstern, der Elderstab und der Eidwahrer zusammen (ich meine, kann man überhaupt noch mächtiger werden?): E-Mail-Marketing. Hier haben wir die vier besten E-Mail-Design-Tipps für dich, die du kennen musst, um das Beste aus deinen Marketing-E-Mails herauszuholen.

Vergiss nicht: E-Mail-Marketing ist eine erstklassige Gelegenheit, dein Produkt oder Service zu verkaufen und eine enge Bindung zu deiner Zielgruppe aufzubauen. Aber wenn deine E-Mails nicht großartig designt sind, ist es auch eine erstklassige Gelegenheit, direkt am Ziel vorbeizuschießen.

1. Hol das meiste aus deinem E-Mail-Content heraus

Natürlich weißt du, dass es wichtig ist, hammermäßigen Content in deinen Marketing-E-Mails zu verschicken. Aber was du möglicherweise nicht weißt ist, dass die Art wie du deinen Content gestaltest, noch wichtiger sein kann, als der Content an sich. Der gelungenste E-Mail-Content ist so gestaltet, dass er das Engagement deiner Leser fördert.

Beginne mit den wichtigen Dingen

Es ist schon schwer genug, die Leute dazu zu bekommen deine E-Mails zu öffnen, aber wenn sie noch kilometerweit scrollen müssen, bevor du auf den Punkt kommst? Vergiss es.

von MailDesigner

Die Leute werden deine E-Mail danach beurteilen, was sie als erstes sehen oder lesen. Das hilft ihnen dabei sich zu entscheiden, ob sie weiterlesen wollen. Beginne dein E-Mail-Design mit den wichtigen Dingen, ob es nun ein Sonderangebot oder Details zu einem bevorstehenden Event ist. So kannst du deine wichtigste Botschaft rüberbringen, selbst wenn deine Leser nur den ersten Satz lesen.

Wähle einen Fokuspunkt

Wähle einen Bereich aus und mache ihn durch visuelle Hierarchie zum Mittelpunkt deiner E-Mail, um die Aufmerksamkeit auf ihn zu lenken. Wenn du zu viele Botschaften oder Schwerpunkte hast, die um Aufmerksamkeit ringen, wird dies deinen Leser bei der Frage worum es in deiner E-Mail geht, verwirren.

Halte es kurz und bündig

Das Sprichwort „Je länger desto besser“ trifft auf E-Mails einfach nicht zu. Wenn sich jemand deine E-Mail anschaut und sieht, dass sie sich ewig in die Länge zieht, wird er sie nicht lesen.

Komm auf den Punkt und zwar schnell. Beginne mit den wichtigen Dingen. Da du keine Ahnung hast, wie lange die Menschen deine E-Mail lesen werden, rücke deine wichtigste Botschaft an den Anfang. So sorgst du dafür, Aufmerksamkeit zu erregen, damit deine Botschaft nicht in einer zu langen E-Mail untergeht.

von stefanficu

Sorge dafür, dass man sie überfliegen kann

Die harte Wahrheit: Die Leute lesen deine E-Mails nicht wirklich. Sie überfliegen sie, um zu sehen, ob sie irgendwelche nützlichen Informationen enthält und gehen dann weiter ihrer Wege.

Fühl dich deshalb nicht beleidigt! Es geht nicht um dich. Das ist einfach die Art, wie die Menschen heutzutage Informationen verarbeiten. (Danke, Internet!) Wenn du willst, dass deine E-Mails die gewünschten Ergebnisse liefern, sorge dafür, dass sie leicht zu überfliegen sind.

Nutze Überschriften und Stichpunkte in deinem E-Mail-Design, um deinen Content hervorzuheben. Verwende kurze Abschnitte und vermeide große Textblöcke.

Verlinke so viel wie möglich

Eine Grundregel für E-Mail-Design ist, dass alles in deiner E-Mail – von deinen Bildern über deine Überschriften bis zu deinem Text – verlinkt sein sollte.

Wenn der einzige Link in deiner E-Mail das Wort „hier“ irgendwo in Abschnitt 3 ist, wird sich der von deinen E-Mails ausgehende Traffic irgendwo im Bereich Null bewegen. Wo auch immer die Leute in deiner E-Mail klicken, es sollte sie irgendwo hinführen, wo du sie haben willst – wie beispielsweise eine Landingpage, Produktseite oder ein Sonderangebot.

Fazit: Verlinke alles in deiner E-Mail und mache die einzelnen Bestandteile anklickbar.

Steigere die Ergebnisse mit deinem CTA

Letztendlich dreht sich E-Mail-Marketing nur um Ergebnisse. Und wie erzielst du Ergebnisse? Du fragst nach ihnen.

von charlim888

Stelle sicher, dass dein Call-To-Action (CTA) glasklar ist, damit deine Leser genau wissen, was sie tun sollen. Nutze Designelemente wie Pfeile oder Kästchen, um den Blick direkt auf den CTA zu lenken. Sorge dafür, dass deine Leser dich laut und deutlich verstehen und sieh dann deinen Conversions dabei zu, wie sie durch die Decke gehen.

2. Hebe das Layout deines Designs hervor

Wenn der Content König ist, betrachte das Layout als Königin. Wie du dein E-Mail-Design gestaltest, ist genauso wichtig wie das, was es enthält.

Denke an die Breite

Wenn es darum geht, gut aussehende E-Mails zu erstellen, ist das Layout der Schlüssel zum Erfolg. Mach es nicht zu breit! Eine E-Mail, die zu breit ist, funktioniert einfach nicht. Wenn deine Leser auf ihrem Gerät von einer Seite zur anderen scrollen müssen, um den Content deines Newsletters zu lesen, werden sie ihn schneller abbestellen, als du gucken kannst.

by Grigoris G

Bleibe bei einer Breite von 600 Pixel, um sicherzustellen, dass dein gesamter Content auf dem Bildschirm zu sehen ist – ohne scrollen zu müssen.

Entwickle die richtigen Spalten 

Wenn du eine Art Newsletter verschickst oder mehrere Content-Teile hast, die du hervorheben willst, kommst du vielleicht in die Versuchung, deine Inhalte in Millionen von Spalten zu unterteilen. Aber tue es nicht.  

Mit einer maximalen Breite von 600px fühlen sich mehr als eine oder zwei Spalten viel zu überladen an.

Baue eine Hierarchie auf

Niemand starrt gerne auf große Textblöcke. Es ist visuell erdrückend und erinnert die Leute an ein Schulbuch (und das Letzte was du willst ist, dass deine Zielgruppe beim Lesen deiner E-Mail an Hausaufgaben denkt).

Verwende Text-Hierarchien, wie Zwischenüberschriften, Anführungszeichen und Schriftformatierung wie Fett- und Kursivschrift, um deinen Text zu gliedern und wichtige Punkte visuell darzustellen.

Vergiss Mobilgeräte nicht

Wenn deine E-Mail nur auf einem PC-Desktop funktioniert, entgehen dir eine Menge Möglichkeiten. So viele Leute lesen ihre E-Mails auf ihren Telefonen und wenn deine E-Mail nicht für Mobilgeräte optimiert ist, werden sie lediglich ein riesiges Chaos sehen.

von mecolvin

Sorge dafür, dass dein E-Mail-Design komplett responsiv ist. Deine Leser sollen ein positives, gut designtes Erlebnis haben, egal welches Gerät sie verwenden. Schau dir deine E-Mail in jeder Anwendung und auf jedem Gerät an, um ein flächendeckendes Gespür für das Nutzererlebnis zu bekommen.

Und nur um sicher zu gehen, füge einen „Im Browser anzeigen“-Link hinzu. Damit können Leser immer noch auf deinen Content zugreifen, falls alles schief geht und deine E-Mail komisch aussieht.  

3. Flirte mit Schriftarten

Genauso wichtig wie das, was du in deiner E-Mail schreibst, ist, wie deine Worte aussehen. Richtig, ich rede von Schriftarten.

von stefanficu

Verwende die richtige Größe

Selbst wenn dein Content Pulitzer-Preis-würdig ist, spielt das keine Rolle, wenn ihn niemand lesen kann. Sorge dafür, dass die Schrift deines Textkörpers lesbar ist! Größe 14 bis 16 ist eine gute Faustregel.

Verwende die richtigen Schriftarten

Eine Schriftart: gut. Zwei Schriftarten: in Ordnung. Mehr als zwei Schriftarten? Visuell überladen. Wähle eine Schriftart für deine Überschriften und eine weitere für deinen Textkörper.

Und egal wie gern du den Text in deiner E-Mail in irgendeiner verrückten Schriftart schreiben willst, halte dich zurück. Eingebettete Web-Schriftarten werden in deinen E-Mails nicht angezeigt, was bedeutet, dass dein Content nicht genauso aussehen wird, wie du es willst. Bleibe für den Textkörper bei einfachen Schriften wie Arial, Times New Roman, Tahoma, Verdana, Courier und Georgia.

4. Verschönere dein E-Mail-Design

Selbst wenn dein Content großartig ist, wenn deine E-Mail aussieht, als hätte ein künstlerisch unbegabtes Grundschulkind quer über den Bildschirm gekritzelt, werden ihn die Leute nicht lesen. Wenn du Ergebnisse sehen willst, musst du deine E-Mail verschönern.

Spiele mit Farbpsychologie

Die Farben die du benutzt, sind mehr als nur schön. Sie können sehr einflussreich sein. Setze die Farben des Regenbogens strategisch ein und nutze Farbpsychologie.

Dies ist besonders bei deinem Call-To-Action wichtig. Nutze aktionsorientierte Farben wie Rot oder Orange, um die Klick- und Konvertierungsrate deiner E-Mails anzukurbeln.

Nutze Bilder mit Bedacht

Bilder können einer E-Mail definitiv gut tun, aber wir müssen etwas zum Thema „Zuviel des Guten“ sagen.

Benutze nicht zu viele Bilder, da sonst dein Content untergehen kann. Beginne niemals mit einem Bild, es sei denn, es ist dein Logo. Achte darauf, dass du zuerst etwas Content einfügst, damit deine Leser wissen, wer du bist und worum es in der E-Mail geht. Wenn du viele Bilder verwendest, halte den Rest des Designs schlicht und erlaube ihnen, im Mittelpunkt zu stehen.

von thecreatv

Finde eine Farbpalette

Die Farbe ist eines der ersten Dinge, das die Leute wahrnehmen werden, wenn sie deine E-Mail ansehen, daher solltest du sie sinnvoll nutzen. Verwende Komplementärfarben und belasse deine Farbpalette bei zwei oder drei Farben, um visuelle Kopfschmerzen zu verhindern.

Du kannst Farbe auch verwenden, um deine E-Mail zu unterteilen. Nutze unterschiedliche Farben, um Kopf- und Fußzeile zu trennen.

Vergiss den Leerraum nicht

Farbe ist wichtig. Doch genauso wichtig ist das Fehlen von Farbe.

Leerraum. Er hilft dabei, deinen Content visuell aufzubrechen und ihn so leichter verdaulich zu machen. Er kann auch dabei helfen, die wichtigsten Punkte hervorzuheben und verschiedene Bereiche deiner E-Mail zu unterteilen.

von mary_25

Nutze Leerraum, um deine E-Mail weiträumiger erscheinen zu lassen, Aufmerksamkeit auf wichtige Botschaften zu lenken, deinen Text und deine Bilder hervorstechen zu lassen und das Ganze einfach angenehmer für das Auge deiner Leser zu machen.

Formatiere deine Bilder

Egal wie viele Bilder du verwendest, sorge dafür, dass sie die richtige Größe für dein E-Mail-Template haben! Niemand will eine verzerrte oder zu große Grafik, die Platz im Posteingang wegnimmt. Du kannst deinen Bildern auch CSS-Styles hinzufügen, um sicherzustellen, dass sie in Clients, die Alt-Tags unterstützen, richtig angezeigt werden.

Diese Design-Tipps für E-Mails halten, was sie versprechen

Mach dich bereit, Marketing-Ninja! Mit diesen Design-Tipps für E-Mails hast du alle Waffen in der Hand, die du benötigst, um die Marketingwelt zu erobern. Viel Spaß beim Designen!

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