Um das Meiste aus deinem E-Mail-Marketing herauszuholen, ist es wichtig, dass du zunächst deine E-Mail-Strategie definierst. Diese Checkliste wird dir dabei helfen, den Überblick über alle notwendigen Schritte des Prozesses zu behalten, damit du deine Ziele mit fliegenden Fahnen (und schwindelerregend hohen Öffnungsraten) erreichst.

Emails connect marketers to their customers.
Illustration by LittleFox for Tele-mail

Deine E-Mail-Marketing-Checkliste

1. Baue deine Kontaktliste auf

Bevor du E-Mails verschickst, brauchst du Kontakte, an die du sie senden kannst. Es gibt verschiedene Wege, wie du eine Liste mit Kunden und potenziellen Kunden aufbauen kannst:

  •  Werbe für deine Kontaktliste auf anderen Kanälen
    • Füge ein Newsletter-Widget auf der meist besuchten Seite deiner Website ein.
    • Nutze soziale Medien zu deinem Vorteil. Ziehe es in Erwägung, Twitter Lead Generation Cards und Facebook Page CTAs zu nutzen und füge einen „Abonnieren“-Link in deine Instagram-Biografie ein.
    • Nutze offline Möglichkeiten, wie Einkäufe in Ladengeschäften. Käufer können sich registrieren, während sie an der Kasse warten.
  • Schaffe Anreize für Abonnenten
    • Biete ihnen Rabatte und Geschenke wie kostenlose Whitepaper oder Berichte im Austausch für ihre E-Mail-Adressen.
    • Biete derzeitigen Kontakten ein Bonusprogramm für Empfehlungen, um sie zu motivieren, deine Webseite mit ihren Kollegen und Freunden zu teilen.

2. Mache deine E-Mails relevanter

Eine neue Studie von HubSpot hat herausgefunden, dass zielgruppenspezifische E-Mails 90% viraler sind als nicht zielgerichtete Nachrichten. Das bedeutet, dass es sich lohnt, deine Abo-Listen und deinen E-Mail-Workflow zu systematisieren.

Humorous email design by Codeflex for coolframes.com
Email-Design von Codeflex für coolframes.com
  • Teile deine verschiedenen E-Mail-Listen nach Branchen, Kontaktverhalten und/oder Zielgruppen auf. Das macht es einfacher, den Content jeder Mail individuell auf die jeweilige Zielgruppe zuzuschneidern.
  • Nutze automatisierte E-Mails, um deine User zur richtigen Zeit mit der richtigen Nachricht zu erreichen. Du solltest eine Reihe von Willkommens-Mails, E-Mails für Warenkorbabbrüche und Feedback-Nachrichten implementieren, um nur ein paar zu nennen.
  • Personalisiere deine E-Mails, indem du den Vornamen des Empfängers in der Grußformel oder dem Betreff einbringst.

3. Erstelle deine Kampagne

Nun, da du deine Liste von Abonnenten segmentiert hast, ist es an der Zeit, eine Empfängergruppe auszuwählen und eine auf ihre Interessen zugeschnittene Kampagne aufzusetzen.

  • Definiere deine Ziele. Geht es dir darum, Markenbewusstsein zu verbreiten, Käufe anzukurbeln oder Content zu teilen? Das Format deiner E-Mail und die Statistiken, die du sammelst, werden unterschiedlich sein, basierend auf deinen Zielen, daher ist es wichtig, dass du diese zu Beginn festlegst.
  • Entscheide dich für deinen Absender-Namen. Wird die E-Mail von deinem Unternehmen gesendet werden, deinem CEO oder einem bestimmten Teammitglied?
  • Überlege dir eine überzeugende Betreffzeile und einen Preheader, welche die Leser dazu bringen, deine E-Mail zu öffnen.
  • Gestalte deine E-Mail. Du solltest deine Leser mit gutem Content und visuellen Elementen leiten. Hier sind ein paar Dinge, die du dabei beachten musst:
    • Nutze Bildmaterial, das zu deiner Marke passt und achte darauf, dass es mit deiner Markenidentität übereinstimmt.
    • Vermeide zu große Bilder und halte dich an ein 60/40-Verhältnis von Text zu Bildern.
    • Stelle sicher, dass der Content gut lesbar ist, mit klaren CTAs.
  • Teste deine E-Mail.
    • Stelle sicher, dass deine Nachricht auf verschiedenen Geräten richtig angezeigt wird.
    • Kontrolliere, wie sie in unterschiedlichen E-Mail-Clients angezeigt wird. Wenn du ein personalisiertes Namensfeld hinzugefügt hast, ist es jetzt an der Zeit zu schauen, dass es richtig funktioniert.
    • Versichere dich, dass dein E-Mail-Design responsiv ist.

4. Beobachte die Performance

Obwohl es sich vielleicht so anfühlen mag, bist du noch nicht fertig, sobald du auf „Senden“ geklickt hast. Einer der wichtigsten Aspekte des E-Mail-Marketings ist das Verfolgen der Performance jeder Kampagne und zu beobachten, wie sie sich macht.

  • Erfasse alle wichtigen E-Mail-Statistiken (Öffnungsrate, Klickrate, nicht zugestellte E-Mails, Spams, blockierte E-Mails, abbestellte E-Mails etc.) und achte darauf, ob es ungewöhnliche Ergebnisse gibt. Vergiss nicht, zu vergleichen und zu dokumentieren, inwiefern die Ergebnisse deiner Kampagne deinen Zielen entsprechen.
  • Sobald du genug Daten hast, vergleiche die Performance der verschiedenen E-Mail-Kampagnen, um herauszufinden, welcher Senderhythmus und Zeitraum am besten für dein Unternehmen funktioniert.
  • Teste verschiedene Elemente in deinen Kampagnen, indem du beispielsweise Bilder austauschst oder die Platzierung des Call-to-Action-Buttons veränderst. Notiere die Ergebnisse, um herauszufinden, was am besten funktioniert.
Email marketing monster
von ALTGFX

5. Pflege deine Kontaktliste

Und schließlich musst du deine Kontaktliste regelmäßig zu aktualisieren.

  • Entferne nach jeder Kampagne Adressen, die deine E-Mails abbestellt oder als Spam eingestuft haben.
  • Sende alle 2-3 Monate eine Reaktivierungs-Mail, um die Aufmerksamkeit inaktiver Kontakte zu wecken.
  • Entferne inaktive Kontakte alle 3-6 Monate.

Dies sind die Grundlagen, die du brauchst, um eine wirklich effektive E-Mail-Marketing Strategie aufzubauen. Wenn du mehr über E-Mail-Tricks und Tipps erfahren und mit den aktuellsten Trends auf dem Laufenden bleiben möchtest, melde dich zum Beispiel für Mailjets E-Mail-Newsletter an. (Siehst du, so leicht baust du eine Newsletter-Anmeldung ein!)

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Dieser Artikel wurde von Mailjet verfasst. Mailjet bringt dein Marketing- und Entwicklungsteam auf einer Plattform zusammen, um all deine Marketing-, Transaktions- und automatischen Mails zu erstellen, zu senden und zu optimieren.