Wie sieht es mit Eurem Social Media Design aus? Egal ob Ihr auf Facebook, Twitter, Google+ oder eines der anderen Profile schaut, denkt daran, dass Euer Profilbild, Titelbild und die Hintergrundbilder gute Chancen bieten, um Eure Marke zu kommunizieren. Bevor Ihr einen Wettbewerb startet, geben wir Euch noch 9 Tipps, die Euch dabei helfen das perfekte Social Media Design zu wählen.

  1. Präsentiert Branding, Dienstleistungen und Community
99designs Facebook Cover

Bevor Ihr über ein Social Media Design nachdenkt, solltet Ihr darauf achten, dass es in jedem Fall an das generelle Branding des Unternehmens angepasst ist, Eure Produkte und Dienstleistungen zeigt und einen Call-to-Action beinhaltet (zumindest wenn das Design eine Aktion oder Kampagne unterstützen soll).

Es ist immer gut die Bilder von Zeit zu Zeit zu ändern, um alles auf dem aktuellen Stand zu halten und somit auch weiterhin interessant für die Fans zu sein. 99designs wechselt zum Beispiel jede Woche das Titelbild und gibt dadurch talentierten Designern aus der Community die Chance sich zu präsentieren. In einer unserer Social Media Kampagnen, die #WeAre99designs hieß, haben wir im letzten Jahr ein spezielles Titelbild erstellen lassen, um weitere User zur Teilnahme zu ermutigen.

  1. Verwendet die richtige Bildgröße
YouTube Kanalbilder erstellen

YouTube Richtlinien für Kanäle

Eure Bilder werden von den Usern in verschiedenen Größen auf unterschiedlichen Geräten angezeigt. Hier ist eine Liste, die Euch dabei hilft die beste Bildqualität auf verschiedenen Geräten abzuliefern.

Facebook: 1702 x  630 Titelbil, 180 x 180 Profilbild

Google+: 2120 x 1192 Titelbild, 800 X 800 Kanalsymbol

YouTube: 2560 X 1440 Hintergrundbild (hier ist ein Link zum Template), 800 X 800 Kanalsymbol

Twitter: 1252 x 626 Titelbild, 73 x 73 Profilbild, 1600 × 1200 Hintergrundbild

Linkedin: 646 x 220 Banner, 100 x 60 Profilbild für das Unternehmen 

Überprüft, dass Euch der Designer entweder eine PNG oder eine JPEG-Datei des finalen Design übergibt.

  1. Haltet Eure Designs visuell konstant
Social Media Design

Designs von charmiel

Um eine starke Markenpersönlichkeit über Social Media zu entwickeln, solltet Ihr sichergehen, dass Eure Designs visuell auf alle Plattformen übertragen werden können – so wie es der Designer charmiel auf den obigen Bildern gemacht hat.

  1. Gebt Bilder mehr Platz als Text
Facebook Cover Design

Facebook Cover Design von VishalR

Inhalte, die auf Bildern basieren, erhalten in der Regel mehr Re-Tweets, Facebook Shares und andere Arten von Interaktion als allein stehender Text. Facebook hatte sogar einmal die Regel, dass Titelbilder nicht mehr als 20% Text beinhalten dürfen. Auch wenn diese Regel nicht mehr in Kraft ist, ist diese Nummer ein guter Indikator, wenn es um erfolgreiches Design geht. Achtet also darauf bei der Erstellung Eures Social Media Designs.

  1. Achtet auf die Positionierung
Facebook Cover Design

Facebook Cover Design von The JA Designs

Vergesst bei der Zusammensetzung nicht, dass das Profilbild das Titelbild in der unteren linke Ecke überdeckt. Platziert dort also keine wichtigen Inhalte, die Eure Zielgruppe sehen sollte. Um es dem Betrachter einfacher zu machen, sollte man die Inhalte des Titelbildes oder Banners eher auf die rechte Seite ausrichten.

Solltet Ihr mehr Kreativität wagen wollen, könnt ihr das Profilbild und das Titelbild miteinander interagieren lassen. The JA Designs hat das oben stehende Facebook Design so gestaltet, dass es aussieht als wären beide Bilder ein zusammenhängendes Bild, indem er die wichtigsten Informationen auf die rechte Seite des Titelbildes platziert hat.

Google+ Cover Design

Google+ Cover Design von The JA Designs

Google+ stellt Profilbilder in einem Kreis dar, daher sollte man genug Platz am Rand lassen, damit nichts wichtiges abgeschnitten wird.

  1. Richtet Euer Design nach den Regeln aus
Facebook Nutzungsbedingungen

Nutzungsbedingungen für Facebook-Seiten 

Die meisten Social Media Richtlinien verbieten Nacktheit, Prominente, obszöne oder gefährliche Bilder, Gotteslästerung und urheberrechtlich geschützte Bilder in sowohl dem Profil- als auch dem Titelbild. Jede Seite wendet diese Regeln unterschiedlich an, aber sollte Euer Design dagegen verstoßen, könnte das Profil verbannt oder komplett gelöscht werden. Um mehr herauszufinden, schaut Euch die Facebook Nutzungsbedingungen, Twitter Nutzungsbedingungen, Google+ Nutzungsbedinungen, YouTube Community-Richtlinien und die Linkedin Nutzervereinbarung an.

  1. Haltet Designs für Aktionen so einfach wie möglich
Facebook Cover Design

Facebook Cover Design von Design_arc

 

Für eine besondere Aktion oder Social Media Kampagne, kann man unwiderstehliche Bilder, kurze Texte und einen einfach Call-to-Action einfügen. Design_arc’s Facebook Cover Design zeigt oben, wie ein Call-to-Action mit einem geradlinigen und effektiven Design zusammenspielt.

 

  1. Schaffe visuelle Interaktion

 

Twitter Design

Design von rbgraphics.nl

 

Unterm Strich: Der Zweck einer Social Media Seite ist es die Zielgruppe anzusprechen und diese dazu zu bekommen Inhalte zu teilen, die auch Titelbilder / Banner einschließen. Social Media Seiten, die ansprechende Inhalte und Bilder haben werden viel öfter geteilt und erhöhen die Interaktion. Daher sollte man sich die Freiheit nehmen Designs, die komplett anders sind, zu erstellen, solange die visuellen Aspekte mit dem bisherigen Unternehmensbranding übereinstimmen.

Solltet Ihr noch mehr über Social Media Design erfahren wollen, dann schaut in unseren vergangenen Artikeln zum Thema Facebook Cover Design für Unternehmen und 3 Tipps für ein erfolgreiches Facebook Cover vorbei.
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